Brainfuck

Okay, das hier ist ein Beautyblog.
Das hier ist aber auch ein Blog, der vor 15 Jahren anfing und nun aus Beauty eher in Richtung Brain wandeln muss, denn wir sind ja nun schön. Wir wissen welche Creme die beste ist, haben die perfekte Mascara gefunden (für diese Saison!) und kaufen den richtigen Lippenstift einfach nur nach.
Das hier ist auch ein Blog eines Nerds. Ich glaube fest an die Möglichkeiten, die uns Technologie bietet. Ich sehe natürlich auch die Scheiße drumherum.

Daher passt Brainfuck, eine Programmiersprache, gut als neue Kategorie des Blogs. Und es ist ein Begriff, den ich aus der feministischen Blase aufgenommen habe. Es ist ein brutales Buch (GRM Brainfuck von Sybille Berg), das ein säuretriefendes Messer in die bürgerliche Normalität rammt.
Es ist ein Begriff, der Technologie und Intersektionalität begrifflich umspannen kann und sehr deutlich auf etwas hinweist: Brainfuck geht nur mit Sprache. Brainfuck IST Sprache.

Brainfuck ist intersektionale Entwicklung computervermittelter Kommunikation. Amen.

Edit: Es passt gut auf einem Beautyblog. Ja, doch.

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