Patrick Dempsey für L’ORÉAL

Der aus Grey’s Anatomy bekannte Schauspieler und Lecker-Kerlchen ist das neuen Aushängeschild für den grössten Beautykonzern der Welt. Er wird die neue Männerlinie Hydra-Sensitive bewerben und die Haarlinie Studio Mineral FX.

Hydra Sensitive – weil Männer heute empfindlich sind…

Er lässt sich sein Aussehen definitiv vergolden, hat er bereits einen eigenen Duft in Kooperation mit AVON.

ALVERDE Cremerouge Nordic Rose

Ich steh jetzt ja unter Druck einen Beitrag abzuliefern, dabei habe ich gar keine Lust weil es so kalt ist!

Doch am Wochenende war ja shoppen angesagt und ich stand eine geschlagene halbe Stunde vor den ALVERDE Sachen. Die Preise sind nun wesentlich höher, dafür gibt es jedoch Produkte die wir nur aus dem Bereich der konventionellen Kosmetik kennen, ein Cremerouge, eine Lidschattenbasis…
So richtig nett fand ich die transparente Foundation, die für mich persönlich jedoch überflüssig ist.
Wer jedoch einen Hauch von Zauber im Gesicht benötigt (trotz perfekter Haut), wird mit einer tollen Konsistenz glücklich gemacht. Das Ergebnis: Ein schöner “Glow”.

Interessiert hat mich das Cremerouge, weil ich jeden Tag Cremerouge benutze. Da ich eines der besten Produkte auf dem Markt benutze, sind meine Erwartungen an einem Produkt das nur einen Zehntel kostet nicht hoch. Gekauft habe ich die hellste Farbe, einen Rosenholzton, und das nur nach Gefühl – Tester hat sich der Anbieter offenbar gespart.

Das Rouge ist in der Konsistenz recht dünn und zu meiner Enttäuschung sehr schwach pigmentiert.
Bei mir als Kalkleiste musste ich eine dicke Schicht ins Gesicht tünchen, was zur Folge hatte dass es irgendwann doch zu viel war und ich eine Farbe zwischen 39-41° Fieber hatte. Ansonsten lässt es sich gut verteilen und hat keinen Glitzer, wodurch es sehr natürlich wirkt. Wer sehr helle Haut hat und nur einen Klacks Frische braucht, wird damit auf alle Fälle glücklich.
Die Formulierung hält und ist recht feuchtigkeitsspendend, daher Vorsicht bei sehr öliger Haut oder bei Neigung zu Unreinheiten. Für meine Haut war es grad’ noch okay… aber grad’.

Gekostet hat das Rouge knapp vier Euro genau 3,29 Euro – unschlagbar.

Sonntagsumfrage

Ich glaube ich habe glatt eine Ausgabe vergessen, daher bin ich heute ausnahmsweise auf dem Sonntag dran mit meiner sehr beliebten Sonntagsumfrage.
Am Wochenende war ich mal wieder bummeln, und es hat keinen Spass gemacht…

Ich habe nämlich einfach mal auf die Preise geschaut. Und festgestellt, ach, dieses Produkt, das war letzte Woche vergriffen, es ist wieder da und kostet 10% mehr?! Moment…
Hm, diese Billigmarke, seit wann haben die denn die Preise um einen Drittel angehoben?

Nun, ich bin ja quasi verpflichtet zu gucken, zu testen, zu reichen, zu schnorren, zu kaufen, wenn es um unsere Schönheit geht – da mache ich alles!

Aber was macht Ihr? Und ich sage gleich, damit mir ja keine Beschwerden wieder kommen 😉 man kann diesmal zwei Sachen anklicken!

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Weltfrauentag

Meine Damen und Herren, im diesmaligen Beitrag, möchte ich allen Frauen auf dieser Welt gratulieren.

Weil sie die härteren Menschen sind. Und leider oft sein müssen.

Und ich erinnere Euch was alles noch zu tun ist: Wir müssen uns gegenseitig helfen und Netzwerke bilden. Wir müssen laut und deutlich sagen was wir wollen. Wir müssen höhere Gehälter fordern. Wir müssen ein ganztägige Kinderbetreuung fordern. Wir müssen kostenlose Bildung für alle fordern.

Wir müssen Unternehmen bestrafen die Frauen diskriminieren, die keine Frauen in Führungspositionen au nehmen oder sich mit Quotenmädels begnügen. (Okay, das wird schwer, aber man kann ja mal drauf achten, zumindest bei mittelständischen Betrieben vor Ort!)

Wür müssen nicht männerfeindlich sein, schließlich müssen wir gleichzeitig den Männer verklicken, dass sie jetzt auch alles sein müssen was Frauen schon alles sind: Nämlich eine eierlegende Wollmilchsau, die neben Karriere und Kind es schafft lockerlässig einen Haushalt zu schmeissen und perfekt manikürte Fingernägel zu haben (und das ohne Haushaltshilfe!).

Und an alle Männer, die nicht daran gedacht haben ihren “Frauen”, ob Mutter, Schwester, Freundin oder Partnerin, einen Blumenstrauss zu besorgen: Morgen wird es nachgeholt!

Ein wenig Kultur, bitte!

Scha la la la la… Ist nicht so dass ich mich langweile – von den 800 Parfüms die jedes Jahr lanciert werden sind erst hundert raus, die Frühlingstrends sind zwar schon seit Dezember bekannt aber der Sommer kommt ja (genau, meine Winterstiefel ziehe ich jetzt schon mit nur noch zwei Paar Socken an…), aber lange Tage am Schreibtisch sind irgendwie…
Inspirierend!

Man kommt auf so manche seltsame Idee: Ich möchte schon ganz lange einen Lidschatten haben der hell-lilla ist und Goldglitzer hat. (Ich bin sicher der steht mir nicht weil es eher was für blonde zarte Elfen ist, aber das glitzernde Ding verfolgt mich trotzdem.)
Aber da ich einen goldenen und einen hellen, lillafarbenen Lidschatten schon habe (beide Dr. Hauschka), was spricht dagegen diese zu mischen? Da beide auch feinen Schimmer habe, der goldene Lidschatten schimmert und nicht grob glitzert, lassen sie sich gut mischen. Das Ergebnis ist ausgesprochen schön und edel. Die Farbe ist hell mit goldenem Schimmer – mit einem Wort: abgefahren. Probiert das mal aus, es wirkt sehr frisch auf den Augen!

Beim Lidschatten spazieren führen ist mir noch etwas in die Hände gefallen – die Neuerscheinung von Salman Rushdie, “Die bezaubernde Florentinerin”, die jüngst im Rowohlt Verlag erschienen ist und erfreulicherweise nur 20 Euro kostet (ich bin zu geizig für Hardcover, ich lese einfach zu schnell!)
natürlich habe ich das Buch nicht am Nachmittag inhaliert, es ist noch in seiner Plastikhülle und wartet darauf entdeckt zu werden, als Belohnung.

Das sagt die sueddeustche.de über das Werk:

«Die schöne Florentinerin» beginnt mit dem Besuch eines jungen flachshaarigen Europäers in Sikri, der Hauptstadt von Akbars Reich. Er stellt sich als Vespucci, Sohn der bezaubernden Florentinerin Qara Köz vor, einer früheren Prinzessin des Mogulenreichs. Akbar nimmt den Fremden auf und lauscht Abend für Abend seinen Berichten. Von da an spinnt Rushdie eine Geschichte aus der anderen, spannt den Bogen zu Machiavelli, Botticelli, Admiral Andrea Doria, Dracula und den Medicis, landet aber immer wieder bei der Florentinerin, der schönsten Frau ihrer Zeit.

Rushdies vielschichtiger Erzählteppich fordert dem Leser Konzentration ab. Dafür kommt dieser voll auf seine Kosten: Der Autor bietet seine epochalen Geschichten über Verführung, Betrug, Krieg, Sex und Liebe mit einer Begeisterung, einem magischen Charme und stillen Humor an, dass es schwer fällt, das Buch bei Seite zu legen.

Rushdie ist anstrengend zu lesen und sicher nicht jedermanns Sache, ich lege ihn Euch dennoch ans Herz! – falls Ihr mal was Intelektuelles braucht, immer nur Blogs lesen ist ja auch nicht gut 😉 😉 😉