YSL Matt Touch Compact Foundation SPF 20

ysl_foundationSollte noch jemand eine matte Foundation suchen – die ehemals in einer braunen Verpackung erhältlichen Foundation gibt es nun in dem typischen goldenen Design.

ich erinnere mich die alte Version gehabt zu haben, und just als ich die Nachfüllung für die teure Dose kaufen wollte, verschwand diese vom Markt. Zufrieden war ich damit zwar schon, aber solche Aktionen sind immer wieder enttäuschend. Nun, dieses Baby kann man scheinbar ohnehin nicht nachfüllen.

Satte 45 Euro (90 DM 😀 ) kostet das kleine Luxusding, das den Neid jeder Freundin garantiert. Und an dieser Stelle nochmal die Bitte an YSL meine Lieblingsfarbe 31 Pink Acier wieder auf dem Markt zu bringen! – ja, ein nach langen Jahren immer noch heiß vermissten Lippenstift (dabei habe ich schon einige gekauft!!).

CHRISTIAN DIOR Diorskin Forever Compact

Auf der Suche nach einem Puder mit Abdeckkraft oder einer pudrigen Foundation in heller Farbe bin ich bei Dior fündig geworden.
Ich schloss die Augen an der Kasse – davor hatte ich das begehrte Teilchen ein paar Tage schon heimlich angeschmachtet.

Die Foundation ist in einem schicken blauen Döschen, das ganzen drei Leuten nicht gelang auf Anhieb zu öffnen. Das Latex-Schwämmchen ist im ersten Fach und darunter befindet sich der Puder mitsamt Spiegel. Schön! Dabei bleibt die Verpackung klein und handlich – hätte sogar ein bisschen größer sein dürfen.

Die Farbauswahl ist gut für helle Häuter und so habe ich diesmal sogar den zweithellsten Ton nehmen können, der sich meiner Haut perfekt anpasste, die Nummer 23 Peau Pêche. Pfirsichhaut!

Nach einigen Stunden – ich fing an zu glänzen. Sehr merkwürdig für ein mattierendes Produkt… Am nächsten Tag konnte ich es kaum erwarten und schminkte mich wieder, trug Rouge auf, was wunderbar aussah… Herrlich! Doch wieder fing ich an zu glänzen – gut, abgetupft, vergessen.
Am Abend beim Abschminken allerdings der Supergau – meine Haut war speckig, unrein und die ersten fiesen Pickel in Anmarsch.

45,50 Euro für die Tonne?! ich trug das Produkt fast weinend in den Laden zurück. Die Verkäuferin war zwar richtig sauer, nahm es aber zurück, denn ich bestand darauf dass es eine Unverträglichkeit war.
Richtig – ich habe im Wahn des “Unbedingt-haben-wollens” vergessen nachzuschauen, ob das Produkt als nicht komedogen ausgezeichnet ist. Wer zu unreiner Haut neigt sollte immer darauf achten! Und auch Pickel sind ein eindeutiges Zeichen für Unverträglichkeit – zumindest jenseits der Pubertät.

Die unfreundliche Dame war regelrecht persönlich beleidigt. Nun – was soll ich sagen? Nach fünf Tagen traue ich mich gerade so vor die Tür, aber viel schlimmer ist, ich habe immer noch keinen supertollen, schicken Puder!

Ich bin zu meinen Klassikern von Dr. Hauschka zurückgekehrt, die zwar nicht schick verpackt sind, aber beste Verträglichkeit aufweisen und ein Drittel kosten. Auch gut.
Ich wollte einfach mal wieder ein bisschen Luxus, aber ich bin eines besseren belehrt worden, auch wenn ich für die Verpackung jede Menge mitzahle – nur der Inhalt zählt.

CALVIN KLEIN Secret Obsession

Diese Rezension erfolgt auf absolut unfreiwilliger Basis. Ich hatte einen Tester mit Sprühkopf in der Hand und sogar meine Brille auf.
(Nebenbei bemerkt, ja, es ist Zeit für mich mal wieder zum Augenarzt zu gehen…).
Das dunkle Köpfchen sah aus als ob die Kappe nicht richtig drauf saß, also drückte ich die vermeintliche Kappe hinunter – und spritzte mir die Hälfte des Testers mitten ins Gesicht. Gott sei Dank hatte ich die Brille auf, so dass das meiste auf die Brille landete. Die vermeintliche Kappe – nun, ich hatte unter dem Brillenrand drauf geschaut, kennt das jemand? Dann sieht man halt nicht so viel 🙂

Der Duft versucht kurz sexy zu sein durch rauchige und holzige Noten, doch an und für sich müsste dieses Zitat reichen:

Das riecht wie das Rasierwasser von dem Mann meiner Oma, Walter.

Ich war kurz versucht besagten Walter anzurufen, aber man kann es ja auch übertreiben.

30ml Eau de Parfum kosten unverschämte 45 Euro.

And die Oscar goes to…

latifahqstreepmIch Depp habe gestern bis zwei Uhr nachts gearbeitet und nicht die Oscars geschaut – aber die Homepage des Osacrs zeigt mit 116 Bildern die besten Kleider 🙂
Die Trends: Schwarz oder Weiss, wer in bunt kam – meist Pinktöne, war in der Minderzahl, und das knallblaue Kleid von Freida Pinto wurde viel fotografiert
.
Angelina Jolie und Brad Pitt sahen langweilig perfekt aus – sie braucht mal ein paar Kilo auf den Rippen, oje!

Mein Oscar geht an Meryl Streep in einem Einzelstück von Alberta Ferretti in grau, sowie an Queen Latifah in einem dunkelblauen Kleid von Georges Chakra.
Auch Marisa Tomei in VERSACE sah blendend aus.
Kate Winslet sah göttlich aus in Atelier Yves Saint Laurent by Stefano Pilati, ging aber mit der Ein-Schulter Kleid doch langweilige Wege… einen Oscar gab es verdientermaßen für diese wunderschöne Frau und tolle Schauspielerin für die beste Hauptrolle.

Tilda Swinton ist wenig aufgefallen, trug eine wunderschöne Kombi von LANVIN aus Bluse und Rock in fliessendem Stoffen.

Schlimm:
Jessica Biel in PRADA (einer der schönsten Frauen in einem unförmigen Irgendwas…),
Amy Adams – schöner Schmuck, aber das Kleid von Carolina Herrera steht ihr einfach nicht (sie hätte das rote VALENTINO Kleid von Amanda Seyfried tragen sollen),
Heidi Klum, beladen mit etwa 8kg Schmuck in einem pinken Monster und schlecht gemachte Haare (das wird langsam zu ihrem Markenzeichen; merke: Zu viel Extensions rein und raus kann nicht gut sein!) und einem grottigen Make-up.
Beyonce trug einen Sofabezug von House of Derron (laut SPIEGEL ONLINE).

Miley Cyrus in was? was sollte das sein?! Schrecklich, glitzernd, mit viel Fluff – der Missgriff eines Teenagers. Sehr menschlich. Wenigstens sind ihre minderjährigen Brüste halbwegs bedeckt, das kann man heute nicht unbedingt erwarten. Sie war übrigens die erste auf dem roten Teppich, und super süß und aufgeregt, wohl ihre ersten Oscars.

Ebenfalls voll daneben gegriffen – schönes Kleid, aber falsche Farbe für sie: Natalie Portman in Rodarte. Aber sie sieht ansonsten blendend aus, so ist es wenn man jung ist!

Hier könnt Ihr auch eine Runde gaffen – http://www.oscar.com/redcarpet/?pn=gallery&g=0&i=0 und natürlich beim Kollegen perezhilton.com.

Die Bilder unterstehen dem Copyright der jeweiligen Rechteinhaber (also – nicht mir…).

ESPRIT Cosmetics

In exklusiver Kooperation mit der Drogeriekette DM wird das Bekleidungslabel ESPRIT eine dekorative Linie herausbringen, die zunächst für ein Jahr und exklusiv in Deutschland erhältlich sein wird.

ESPRIT bietet Bekleidung im oberen Preisbereich des unteren Segments an und hat den Flair der durchschnittlichen deutschen Frau. Okay, dafür bekomme ich jetzt Schläge, aber: Wenn jemand zu mir sagt er kaufe schon bessere Sachen, zum Beispiel ESPRIT, dann rolle ich nur mit den Augen.

Lustige und farbfrohe Entwürfe, Ringel und Karos, langweilige Schnitte, mittlerweile nicht mehr besonders gute Qualität für nicht ganz so niedrige Preise – das ist ESPRIT.
Wenn ein Weltraumreisender wissen möchte was vor drei Jahren modern war, sollte er in die Kollektion von ESPRIT reinschauen. Oder am besten gar nicht, denn ESPRIT macht “Strassensachen”. Da lobe ich mir den asozialen H&M Konzern, der wenigstens fleissig die Entwürfe der grossen Designer kopiert.

Was kann uns erwarten? Ich habe es noch nicht gesehen, daher müsst Ihr sagen ob es hinhaut. Ich denke es werden bunte, evtl. sogar gestreifte, farbenfrohe Verpackungen sein. Alles ein wenig bunt und frech, dazu natürlich ein paar Klassiker für die “working-class woman”.

Das Ganze kommt übrigens aus dem Hause Coty Beauty, die bereits die Düfte vermarktet.

Die dekorative Linie ist ein super Flanker zu der Mode und zu den Düften – geschickter kann Marketing nicht sein.