Wa(h)rheit statt Werbung

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Abgelegt unter: Beauty News — andreea at 5:21 pm on Freitag, Juni 30, 2006

Meine Lieblingsfirma Dr. Hauschka hat neue Shampoos rausgebracht!
Ebene stand ich schon in meinem Stammbioladen und drehte und drehte die Flaschen in der Hand.
Sie sind etwas grösser geworden und sehen fast stylish aus.
Aprikose Sanddorn blieb fast an mir kleben, aber der Preis von knapp neun Euro liess mich zaudern.
Wo bekomme ich das bloss günstiger?
Denn natürlich war ich gleich verhext; und zufällig habe ich heute geschafft gleich 2 Tuben Shampoo aufzubrauchen (und zu entsorgen) was natürlich geradezu nach was Neuem verlangt.

Die Inhaltsstoffe sind göttlich wie man das vom Doc gewöhnt ist und der Duft ist einfach mjjjaaaam :-)

Wie im Baumarkt…

Abgelegt unter: Meine Tests — andreea at 3:37 pm on Donnerstag, Juni 29, 2006

Nach dem Unfall im iTunes Store (siehe weiter unten) gönnte ich mir ein lebenswichtiges Accessoire zum Malen.
Auch Douglas hat eine Pinsel Abteilung – wie im Baumarkt. Dort kann man gut Männer abstellen und sie mit technischen Details über Bürstenabrundungen verwirren, bis sie bereit sind alles zu bezahlen ;-)
Das sind einfach Dinge die sie nachvollziehen können – hat doch jeder mal renoviert und weiss wie wichtig das richtige Werkzeug, insbesondere Pinsel, sind.

Zwar musste ich selbst bezahlen, aber das hier war es mir wert. Gekauft habe ich allerdings die günstigere Variante, denn es ist mir in diesem Falle egal welcher Firmenname auf dem Griff steht.

Der Praxis-Test hat es ergeben: Foundation lässt sich schnel auftragen, sehr ebenmässig und transparent. Die Abdeckung ist variabel… Einfach ein zweites Mal drüberpinseln für mehr Deckkraft.
Die Visagistin hat mir einen kleinen Trick noch nebenbei verraten: Wenn man seine tiefschwarzen Augenringe mit Concealer abdeckt (Ihr wisst schon, sowas wie Moltofill), sollte man am Ende die aufgetragene Foundation mit dem Concealer mit ein, zwei sanften Pinselstrichen verblenden. Der Übergang fällt dadurch wesentlich kontrastarmer aus.

Dabei habe ich auch einen sehr guten Concealer entdeckt aber dazu später mehr – muss ihn erst nochmal ausgiebig testen.

Seine Majestät

Abgelegt unter: Meine Tests — andreea at 2:47 pm on Donnerstag, Juni 29, 2006

Serge Lutens – sponsored by Shiseido.
Der Serge ist schon lange im Geschäft, bekannt geworden ist er in den 80er Jahren als Make-Up Artist bei Shiseido und hat etliche Looks kreiert, die man beispielsweise aus der Print-Werbung kennt.
Seine Duftkreationen sind eher selten zu finden, und relativ teuer (um €70). Ich habe wagemutig an allen Düften geschnuppert und mit einem rumgesprüht – der Duft hielt bis zum Abend.
Das neueste von Neuem, jungst ind der VOGUE beworben, ist der Duft Gris Clair.
Zu zweit waren wir uns einig dass dieser Duft scheusslich ist! Bei zwei Personen gleichzeitig Assoziationen mit leeren, frisch desinfizierten Krankenhausfluren zu wecken schafft so schnell kein Duftwässerchen. Meine Freundin hatte sich leider schon eingesprüht, die Verkäuferin meinte etwas von “…dieser Duft wird ganz weich.”
Gott sei Dank hatten wir noch eine Parfümflasche mit, womit wir diesen schrecklichen Duft übertünchen konnten.

SA MAJESTÉ LA ROSE
hingegen hat mich gleich begeistert: Ein splendider Rosen-Duft, natürlich und langanhaltend. Ein recht extremer Duft, der nur die einzelne Note der marokkanischen Rose beinhaltet und sich leicht säuerlich entwickelt. Man muss den extremen Rosenduft schon sehr mögen, um ihn in seiner sinnlichen Intensität den ganzen Tag um die Nase zu haben.
Mir wurde der Duft am Abend dann doch zu tuffig – will sagen: Eine Mischung zwischen Oma und pseudo-mondäne, aufgetakelte Puffmutti. Diese Beschreibung trifft es am besten :-)

Gut gefallen aber nicht länger gestestet: CLAIR DE MUSC. Ein klarer, weicher und warmer Duft mit einem Hauch Neroli und Iris.
Aufgrund des Namens Á LA NUIT, was mir verdächtig vorkam (abends benutzt man eher opulente und ungewöhnliche Düfte) probierte ich diesen Jasmin-Duft nicht. Die Beschreibung reizt mich aber doch: Grüne Zweige und weisser Honig als Wegbegleiter für den filigranen und doch schweren weissen Jasmin.

Die Düfte sind schön und halten lange. Wer hier fündig wird, und es gibt 17 Düfte, davon drei in limitierter Edition, bekommt viel Duft für viel :-) Geld.

Ein Duftklassiker seit 1994

Abgelegt unter: Beauty News — andreea at 3:54 pm on Dienstag, Juni 27, 2006

ist Laura.
Sehen wir einmal von dem langweiligen Namen ab, von dem Flakon der billig aussieht und bestenfalls eine Remineszenz ist…
Der Duft ist frisch und zart, eine kleine Fee die sich in einem Frühlingsgarten verirrt hat und nun kichernd den Ausgang sucht.
Ein weisser Duft: Wasserlilie, weisser Pfirsich und Wassermelone treffen sich auf ein romantisches Quartett mit Sandelholz.
Genug der verträumten Beschreibung, hier die harten Fakten: Die kleine Flasche á 25ml ist schon unter 20 Euro zu haben. Viel schöner ist allerdings die duftende Bodylotion, die leichten Glimmer auf der Haut hinterlässt – diese schlägt allerdings mit 25 Euro zu Buche.

Warum hat mir der Warren nicht eine klitzekleine Kosmetikfirma vermacht? damit würde ich auch nur Gutes tun. Kosmetik verkaufen gegen wohltätige Arbeit. Wäre dochmal was Neues…

Gekauft und geärgert – bissel…

Abgelegt unter: Aus dem Netz gefischt — andreea at 3:34 pm on Dienstag, Juni 27, 2006

Ich habe es getan!
Ich habe online Musik gekauft!
Und mich dabei ordentlich auf die Nase gepackt: Das was als Album bezeichnet wurde, erwies sich als das, was wir noch als Maxi kennen, sprich 2 Lieder und Tausend Remix-Versionen.
Wer gucken kann ist klar im Vorteil! :-)
Tatort? Na klar: I-Tunes – das muss man sich erstmal herunterladen.
Dann spielt das Ding nicht nur Musik ab, sondern hat in der linken Leiste den Shop. Reingehüpft, reingeschaut, und Joy Denalane entdeckt. Kurz reingehört, gegroovt, gekauft.

Die Anmeldung ging ratzfatz, schnell nochmal die abgegrabbelte Kreditkarte eingegeben…
Und schon lud die Musik in meine Bibliothek und liess sich sogar auf die Festplatte meines Apfels kopieren. Angeblich kann man die Musik 7mal brennen. Das Kleingedruckte habe ich mir gespart, im Zweifelsfalle ist es eh zum Nachteil des Käufers – Willkommen in Deutschland.

Aber egal, Joy is bringing joy – und groovt hervorragend, die Soundqualität ist 1a, “fett” würde man wohl sagen :-) aber das nächste Mal kaufe ich nur ein Lied.
Das kostet immerhin nur 99 Cent – für einen Lippenstift bekäme ich also 25 Lieder. Wow.
Ich werde Musikkritikerin.

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