FARFALLA Granatapfelshampoo – jeden Tag gut!

Ein Shampoo für die tägliche Haarwäsche – wie langweilig! In der Tat, wäre ich nicht eine der Damen, die sich dauernd am Kopf kratzen. Ein bisschen wie in der dämlichen Werbung.

Aber ich wasche mich!

Und das vermutlich zu häufig (täglich) dazu kommen tonnenweise Haarstylingmittel. Die lassen sich meist durch ein Öko-Shampoo nicht so gut auswaschen, daher sollte frau gelegentlich (spätestens beim Friseur) einen Peeling-Shampoo nutzen. So alle 6-8 Wochen. Ich nutze ehrlich gesagt einfach “nur” ein konventionelles, das reicht auch schon um alles auszuwaschen… auf deren aggressiven Tenside kann man sich meist verlassen, ha!

Keine guten Bedingungen, um als Shampoo in meinem Bad zu glänzen.

FARFALLA liefert mit seinen Shampoos jedoch eine dermaßen solide Leistung – Verträglichkeit, Sparsamkeit, guter Duft (schwach aber okay) und schäumen tut es auch gelegentlich;-) dass ich nun im Bad die günstigen Literflaschen bunkere. Und nutze.

Mit knapp 10 Euro für 200ml ist das ja nun nicht gerade ein Schnäppchen. Was habe ich nicht alles getestet! Am besten war ein schräges Ayurveda Shampoo aus Belgien oder den Niederlanden, das man hierzulande leider nicht bekommt. Ertauscht. Ja ja, das waren noch Zeiten!

Doch seit über einem Jahr begleiten mich die Shampoos von FARFALLA – ob in Granatapfel, Frangipani oder Aloe Vera. Sie duften fast gleich, aber die Wirkung ist immer eine andere.

Ihr merkt schon, ich will Euch das Zeug verkaufen – wer also ein mildes Produkt bevorzugt und eine empfindliche Kopfhaut hat, Sante und Logona schon getestet hat und nicht zufrieden war, – kaufen. Probieren.

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24 Gedanken zu „FARFALLA Granatapfelshampoo – jeden Tag gut!

  1. Hihi! Sante und Logona … was für ein Glück haben wir die nicht (und nicht mehr) im Sortiment. Genauso gruselig wie Lavera. Ich glaube ja, dass die allermeisten gar nicht mit diesen Shampoos klar kommen, sich aber diese schön reden.

    Farfalla funktioniert bei vielen ziemlich gut. Schaum ist immer so eine Sache; bei manchen schäumt es wohl ausgesprochen gut – bei anderen fast gar nicht.

    Persönlich bin ich ja zu Belmar und Less is more gewechselt. Kopfhautprobleme: ade! Und Stylingprodukte und Schaum hat es bei der zweiten Marke wirklich genügend. 🙂

    Mittlerweile kommen auch immer mehr Friseure auf den Trichter. Less is more wird z.B. bei einigen Modenschauen eingesetzt. Und das Kieselwachs hat sich bei uns zum Dauerbrenner entwickelt. Wann bekommt man auch schon mal ein leicht mattierendes Wachs, dass angenehm zu tragen ist, Halt gibt und den ganzen Tag übersteht? Und als Bonus: es ist leicht auswaschbar, riecht relativ angenehm (und dezent) und ist 100% natürlich.

    Auf jeden Fall bin ich begeistert und bin der Meinung, dass man die ganze Chemiepampe nicht zum Stylen braucht. 😀

    Viele liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    1. Aslo Belmar hatte ich nun auch als Pröbchen und war irritiert über die dünne Konsistenz, aber ich fand es echt gut! Allerdings muss ich etwas länger testen um zu merken wie meine Kopfhaut so reagiert. Less is more kenne ich nun nicht; ich bin happy mit SHU UEMURA, was aber teurer kaum sein kann.
      NK Haarstyling ist selbst bei meiner Haarkürze ein echter Reinfall (bislang gewesen) aber ich lasse mich gerne überzuegen – Versuch macht kluch, sagt der Norddeutsche!

  2. ja, ich habe gestern die erste Flasche leer gemacht und ich muss meine Aussage bezüglich nicht schäumen, korrigieren. Vielleicht musste erstmal das konventionelle Zeug vom Kopf weg ;-). Ich weiß es nicht jedenfalls kann ich auch sagen, das Shampoo ist toll

  3. Also wie war das jetzt mit dem Kopf kratzen? Trotz Farfalla Shampoo? Oder da gerade nicht? Und weisst Du noch, wie das gute, aber schräge Schampoo aus NL hieß? Ich sitze ja hier in NL und würde mich danach gerne mal umschauen.

    LG Melanie

  4. @Naturdrogerie: Warum ist es ein Plus, wenn das Stylingwachs mattiert? In der Regel wünscht sich jede/jeder glänzende Haare? Mich schreckt das leider ab.

    Kennst du eigentlich ein gutes Shampoo, das gegen Schuppen wirkt?

  5. Danke für die Bezeichnungen – diese Ayurveda-Shampoos gibt es aber auf jeden Fall auch in Deutschland, jedenfalls online. Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden 😉 Meine Kopfhaut ist nämlich eigentlich immer geplagt und seit ich Ende Januar den Fehler machte, mir die Haare mal wieder färben zu lassen (was an sich kein Problem ist, nur war die Farbe unheimlich ätzend), bin ich am verzweifeln. Also gut, mal durchatmen und dann shoppen gehen.

    Liebe Grüße von einer, die auch die Haare mal wieder schön haben will.

  6. Ach ja, das Neem Haaröl von Dr. Hauschka hatte ich mir im Februar ja in Mainz gekauft (Huhu @Naturdrogerie), aber leider komme ich nicht so dazu, es mir vor dem Waschen noch 20 Minuten in die Haare zu schmieren. Einige Male habe ich es gemacht und einmal auch über Nacht. Aber das hat noch nicht ausgereicht für einen echten Erfolg. Die Haare waren davon aber schon schön geworden.

  7. @Chri: Mattierend in dem Sinne, dass es keinen “wet look” erzeugt. Es ist nun mal so, dass die meisten Wachsprodukte einen zu krassen Glanz erzeugen. Wenn man es richtig dolle “glossy” haben will, kann man zum Honigwachs greifen. 😉

    Shampoos gegen Schuppen haben leider oft den Effekt, dass sie (nach einer Weile) genau das Gegenteil bewirken. Ich kann hier das Belmar Anti-Schuppen-Shampoo sehr empfehlen. Man sollte aber die geringe Schaumwirkung beachten. Ansonsten ist die “blaue Serie” bei Less is more und das Neem Rhassoul Shampoo von Farfalla einen Blick wert. (Die beiden Erstgenannten sind aber definitiv die Empfehlung Nr.1.)

    @andreea: Richtig, die Konsistenz ist seeeehr flüssig. Daher hat die Originalflasche eine spezielle, enge Öffnung. So kommt nicht mehr raus als man möchte. Die Probefläschchen haben leider eine riesige Öffnung.

    Ich sage es mal so: Belmar macht “ehrliche” Shampoos. Es wird nur eine (gerade im Vergleich zu manch anderem Hersteller) sehr kleine Menge Verdickungsmittel verwendet. Wasser taucht in den INCIs gar nicht auf – das Produkt baut auf naturreinen Blütenwässern auf. Das sucht seines Gleichen.

    Andere Hersteller hübschen den hohen Wasseranteil gerne mal mit vielen Verdickungsmitteln auf. Das fühlt sich “wertiger” an; ist aber eher Augenwischerei.

    Viele liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

  8. das neem haaröl ist wirklich ein zauberzeug. ich hab meins auch das erste mal über die naturdrogerie bezogen 😉 und seitdem bin ich absolut angetan davon.. danke @naturdrogerie für den kommentar zu lavera und santé. ich dachte, ich sei die einzige, die mit diesen shampoos nicht klarkommt, hihi. ich habe eigentlich jedesmal nach drei versuchen den rest zum pullover waschen benutzt, dafür sind sie toll.
    im moment benutze ich ultra-konventionelles feuchtigkeitsshampoo und spülung, immerhin ohne parabene, aus england und habe zwar schöne haare, aber kein gutes gefühl. also werde ich weiter in der öko-ecke suchen…

  9. Huhu @Melanie 🙂

    Wenn es mit der Kopfhaut wirklich schlimm ist, dann sollte man das Hauschka Haaröl kurmäßig anwenden. Also wirklich mal strikt vor jeder Haarwäsche drauf. Das müssen dann auch nicht unbedingt 20 Minuten sein (auch wenn das optimal wäre).

    Wenn es zeitlich nicht klappt, dann einfach gaaaaanz wenig nach der Wäsche in die noch feuchte Kopfhaut einmassieren. Wenn das Haar nicht zu dünn ist, kann man das Haaröl auch in die gesamte Haarlänge verteilen. Dann glänzt es schön und es ist ein guter Schutz vor Hitze und UV-Licht. Auch das Haar sollte dabei noch feucht sein.

    Super ist auch die Kombination mit dem Haarwasser. Dann kann man auf seinem Kopf eine Art “Vinaigrette” machen. 😀
    Außerdem eignet sich das Haarwasser auch sehr gut, um der Frisur Volumen zu geben.

    Beim Thema Haarfarbe bin ich relativ kritisch. Was da teilweise auf den Kopf gepackt wird ist im Prinzip Giftmüll. Man muss sich auch nur mal die häufigsten Berufskrankheiten bei Friseuren anschauen: da weiß man wo es herkommt …

    Liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

  10. Bei Haarfarbe bin ich auch nicht so glücklich, aber wenn bei mir der Esel immer mehr durchschlägt, mag ich mich auch nicht so … Die Farbe im Januar war auch wirklich extrem scharf auf der Haut (ich war das erste und letzte Mal bei diesem Friseur), da hatte ich auch schon mildere Erlebnisse, die ich viel besser vertragen habe.

    Wenn ich hier im Ort oder in Arnheim einen Friseur finden würde, der Pflanzenfarben verwendet, wäre ich auch dabei. Selbstfärben bei Pflanzenfarben traue ich mir nicht zu, vor allem weil meine Haare ja auch schon chemisch gefärbt sind. Aber ganz auf Haare färben verzichten werde ich wohl nicht.

    Noch dazu sind meine Haare derzeit am Kurzhaarschnitt-Rauswachsen und ich will sie am liebsten jeden Tag wieder abschneiden lassen, weil ich keine richtige Frisur habe. Es ist so schwer, da durchzuhalten! Wenn dann noch ein grau-brauner Ansatz da ist, krieg ich die Krise 😉

    Ich werde mir jedenfalls nachher nach dem Fitness-Studio das Öl auf meinen Skalp massieren und mich alsbald mit einem schönen Shampoo versorgen. Die Vinaigrette klingt auch interessant.

    Auf der einen Ayurveda-Kosmetik-Homepage las ich gestern, dass das Einmassieren von Öl auf die Kopfhaut vor der Haarwäsche mit zum Konzept gehört. Und die Mädels von “No more dirty looks” empfehlen auch die Rückwärtswäsche: erst die reichhaltigen Sachen und dann mit dem Shampoo nur den Überschuss rauswaschen, statt das Haar und die Kopfhaut komplett zu entfetten und dann wieder draufzupflegen, was vorher entzogen wurde.

    Liebe Grüße aus NL,

    Melanie

  11. @Dotti: Du auch? Ich benutze auch alle Shampoos die bei mir durchfallen zum Pulliwaschen. 😀
    Vielleicht sollte man manchem Hersteller empfehlen umzusatteln. 😉

    Liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

  12. Leider hab ich noch KEIN Shampoo ohne SLS gefunden, welches mir keine trockene und juckende Kopfhaut beschert. Und ich versteh überhaupt nicht warum……??? Gerade SLS müsste doch den Supergau auslösen.

    So trohnt nun mittlerweile zwischen Gebhardt, Hauschka und Selbstgerührtem seit langem stolz eine Flasche Garnier. Schaut ulkig aus ;). Zwar die Version ohne Silikone und Parabene, aber so richtig geil ist das trotzdem nicht.

    Vielleicht geb ich demnächst doch mal Farfalla oder Less is more (die hatte ich noch nicht, mein ich zumindest), aber optimistisch bin ich da nicht gerade :(.

    1. johanna – vlt reinigt es nicht aggressiv genug, damit bilden sich mehr schüppchen als sollen und dann schuppt und juckt es. da hilft öl+entwöhnung. oder eben wechseln.

  13. @johanna: Eine einfache Weisheit: jeder ist anders. 😉

    Ich denke einfach, dass Du noch nicht DEIN (NK-)Shampoo gefunden hast. Dafür habe ich auch lange gebraucht. Und als ich endlich mal mit einem über einen längeren Zeitraum zufrieden war, wurde es eingestellt (Dr.Hauschka). Dann ging die Suche von vorne los …

    Du solltest aber trotzdem nicht den Kopf hängen lassen. Es gibt ja zum Glück eine sehr große Auswahl (das war mal anders) und ich glaube, dass für jede(n) etwas dabei ist.

    Andreeas Hinweis ist auch gut. Es braucht eben manchmal Zeit und Geduld. Unserer Erfahrung nach erreicht man innerhalb 2-4 Wochen ein zumindest zufriedenstellendes Ergebnis, wenn man von konventionellen Haar-Produkten umsteigt.

    Ein allgemeiner Tipp für die Umstellung: Shampoo allein reicht manchmal nicht. Am Anfang sollte man meiner Meinung nach die Kopfhaut mit mehr “Informationen” versorgen, um sie auf das neue Produkt einzustimmen. Haarwasser, Ölkur oder Erdepackungen (da gibt es fertige Produkte oder auch die lose Erde) helfen sehr gut. Gerade letzteres wirft auch schnell den “alten Kram” raus, der sich vom vorherigen Shampoo angesammelt hat.

    Less is more bietet da auch ganz interessante Produkte an: in der blauen Serie (speziell für irritierte Kopfhaut entwickelt) ist Neem und Tonerde enthalten. Neem ist ja der “Haar- und Nägelsanierer” und wird daher auch gern von Dr.Hauschka in den entsprechenden Produkten eingesetzt. Ich halte diese Sachen für gute Umsteigerprodukte, da sie die Kopfhaut wieder an ihre normale Tätigkeit gewöhnen. Anschließend kann man schauen, ob man mit einem Umstieg auf andere NK-Haarpflegeprodukte optimieren möchte oder ob man dabei bleibt.

    Viele liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    1. Ja, die Hauschka Sachen habe ich auch immer benutzt, schade dass sie weg sind. Sie waren grottig aber irgendwie mochte ich sie. Die Haarkur habe ich noch, das Öl aktuell nicht. Auf alle Fälle dauert es einige Wochen bis sich die Haut umstellt – auch auf de Kopf.

      Aber schon seltsam – alles voll öko bei mir und dann Schminke mit was weiss ich nicht drin. Habe gerade entdeckt dass das Hauschka Quad ähnlich ist wie meine Armani Schminke. Nicht ganz so schön aber mit ein bissel Kajal und Co geht was.

  14. @andreea: “Schminke” ist immer noch so ein Thema im NK-Bereich. Also für mich persönlich ist das kein Problem. Ich käme auch nur mit Hauschka zurecht. Aber ich kann verstehen, dass manche Frau mehr möchte.

    Unser “Lidschattenfarbproblem” haben wir ja endlich erfolgreich mit Zuii gelöst. Obwohl so ein richtiges türkis noch ganz nett wäre … kommt vielleicht noch. (Make-up-technisch sind wir damit übrigens auch hoch zufrieden. Es funktioniert einfach.)

    Richtig ärgern könnte ich mich aber immer wieder beim Thema Kajalstifte. Ist es wirklich SO SCHWER ein paar nette Farben zu machen? Die meisten Farbtöne im NK-Bereich hat Hauschka … und das sind gerade mal 7 (+2)! Alva ist immerhin so gnädig zwei nette Brauntöne und einen sattes Schwarz zu fabrizieren – wuhuuu (oder so ähnlich).

    Ist nicht so, als ob wir es den NK-Dekokosmetik-Herstellern nicht schon des öfteren gesagt hätten. Macht nette Grün- und Blau- und Taupetöne als Kajal und ihr gewinnt treue Kundinnen! Sie müssen sich natürlich gut auftragen lassen und den Tag relativ unbeschadet überstehen. Aber das ist ja wohl machbar.

    Zum Glück hat Lakshmi eine ansehnliche Palette an Kajals. Die Form ist aber nicht jederfraus Sache und die Haltbarkeit kann nicht unbedingt mit den Stiften mithalten. Aber immerhin haben sie den Zusatznutzen auf ihrer Seite. 🙂

    Der Hauschka-Quad ist übrigens genial. Absolut keine Schimmer- oder Glitzerpartikel, sehr gut aufzubauen, super Variationsmöglichkeiten und hält. Gehört absolut zu meinen Lieblingen und darf eigentlich bei niemandem auf dem Schminktischchen oder in der Handtasche fehlen.

    Ähm – wo waren wir? Ach ja, es ging um Shampoos … Da habe ich mich wohl mal wieder hinreißen lassen. 😀

    (andreea hat angefangen! 😛 )

    Viele Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    1. Ich vertrage viel NK MU im Gesicht einfach nicht, es ist alles zu reichhaltig. Und MF auch nicht, weil es total austrocknet. Kajal, Concealer und Lidschatten, Lippenstifte – da gibt es mittlerweile ja einiges. Klar, mit Taupe und Türkis kriegen sie dann alle anderen, die nicht braun und schwarz nehmen 🙂 wobei ich immer wieder zu Hauschka Kajal zurückkomme. Die halten auch, zumindest für meine Schminkkünste.
      Die neuen Hauschka Lippis sind einfach genial und sie haben mit den pinke, den dunklen und den nuden den Vogel abgeschossen. Da frage sogar ich mich ob ich den einen, den meine Freundin bekommen hat, kaufen/bunkern soll. Wenn ich denke was ich mir die ganze zeit grad auf die Lippen schmiere – ich habe momentan echt nicht so viel Freude am KK wie sonst.

  15. @ melanie: in Amsterdam gibt es einen Super Naturkosmetik Friseur der nur mit Henna färbt. Hab dazu schon einige Blogposts geschrieben, schau die dir einfach mal an.

    @ naturdrogerie: Ich habe neulich entdeckt, dass im Hauschka Haaröl fast nur Erdnussöl drin ist und fand das nicht so toll. Das ist doch ein sehr billiges Öl und hoch allergen, oder irre ich mich??

    @ andreaaa und alle: kennt ihr biokosma shampoos? Das fand ich bisher eines der Besten.

    Liefs, liv

  16. @Liv: Erdnussöl war früher die Basis von vielen Hauschka-Produkten. Alle Körperöle hatten Erdnussöl als Hauptbestandteil. Leider ist es aber schwerer geworden an genetisch unverändertes Material heranzukommen. Daher hat WALA sich entschieden die Körperöle auf Sonnenblumenöl umzustellen.

    Witzigerweise wurde damals von einigen kritisiert, dass das nur aus Kostengründen gemacht würde und Sonnenblumenöl ja einfach nur billig(er) sei. Daher musste ich eben auch etwas über Deine Frage schmunzeln.

    Weder das eine noch das andere Öl ist – in der Qualität die in Hauschka-Produkten Verwendung findet – billig oder schlecht. Es handelt sich um Erstpressungen biologisch angebauter Pflanzen und diese haben noch alle wichtigen öllöslichen Inhaltsstoffe.

    Allergene sind ja vornehmlich die Proteinbestandteile einer Pflanze. Diese sind bei kosmetischen Ölen bereits herausgefiltert. Ein allergieauslösendes Potential hat Erdnussöl meines Wissens nicht. Natürlich sollte man bei Allergien immer die auf die eigene Vorbelastung achten. Aber ich sehe hier kein erhöhtes Risiko.

    Anekdote hierzu: viele Leute reagieren nicht auf Hauschka-Produkte, die Kamille oder Ringelblume enthalten, obwohl eine Korbblütler-Allergie vorliegt. Offenbar machen also Anbau und Verarbeitung mehr aus als so mancher glaubt.

    Infos zur Sonnenblume: http://www.dr.hauschka.de/qualitaet/pflanzenarchiv/sonnenblume/wala/

    Leider gibt es auf der WALA-Homepage nichts zur Erdnuss. Was ich aber weiß ist, dass die Erdnuss in der anthroposophischen Gesundheitslehre einen besonderen Stellenwert hat. Die Pflanze wächst von über der Erde wieder unterirdisch und bildet dort erst die Früchte aus. Sie verbindet also die verschiedenen Element (Luft, Erde, usw.) miteinander.

    Deshalb war sie auch die erste Wahl für die Körper- und Haaröle bei Hauschka.

    Biokosma-Shampoos kennen wir und haben sie auch im Laden. Aber leider hat die Zufriedenheit nach der letzten Rezeptumstellung stark abgenommen. 🙁

    Viele Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    1. Also ICH fand die Sachen auf Erdnussöl-Basis einfach super. Und vertragen habe ich das Zeug 1A. Ich mag puristische INCI wenn sie so umgesetzt werden. Das Rosenöl ist einfach nicht mehr das gleiche *schnieff*

  17. Das Rosenöl von Hauschka ist aber auch mit Sonnenblumenöl immer noch eins der besten. Und vergleichsweise günstig.

    Einzige “Konkurrenz”: Primavera und Amanprana mit jeweils eigenen Stärken/Schwächen. Wobei bei Letzterem der Preis in einer anderen Liga spielt. 😉

    Beste Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

  18. @ Liv: Deine Artikel rund um das “Erlebnis” Naturfarbe kenne ich bereits 🙂 Den Friseur in Amsterdam würde ich mir sicher gerne mal anschauen, wenn er hier um die Ecke liegen würde. Oder wenn ich einige Zeit in Amsterdam bin. Aber ich habe natürlich lieber einen Friseur in der Nähe. Für jeden Friseurbesuch nach A’dam zu fahren, ist schon etwas unwirtschaftlich. Gerade, wenn man in gewisser Weise von dem Friseur, seinem Know-How und seinen Produkten abhängig ist. Aber ich habe hier in der Umgebung auch noch nicht alle Möglichkeiten erkundet. Dazu kommt, dass mein Niederländisch noch nicht so fließend ist, um einem Friseur genau zu erklären, was ich will (die meisten Friseurinnen hier sprechen/verstehen leider weder Deutsch noch Englisch). Ist ja schon wichtig, wenn es um die Haare geht, dass man einander versteht …

    Bleibt ansonsten nur ein Besuch in Emmerich, Elten oder Kleve. Es wird sich schon was finden!

    groetjes, Melanie

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