PRIMAVERA Revitalcreme Rose Granatapfel – yeah!

Bei dem Wort Revital muss ich natürlich an Anti-Age Pflege jenseits von 60 Lenzen denken – bzw. für Haut, die so alt ist (kann durch Rauchen und Sonne ja auch schon gut und gerne mit Mitte 30 der Fall sein…).

Durch ein Sonderangebot und dem zwanghaften Testtrieb, der mich immer noch beseelt, holte ich diese Creme, die mir von den Inhaltsstoffen sympathisch erschien. Kein Kokosöl, keine Weizenkeimöl (alles böse, böse, Pickelerreger!) und keine Fettalkohole, von denen ich bestimmte meide, da sie sich als tödlich für meinen Teint erwiesen haben.

Gegen erste Fältchen. Na dann.

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DR. HAUSCHKA Fichtennadelbad

Da ich als Zwilling ein Luftsternzeichen bin, hat mir mal eine Eso-Tante geraten, Fichtenbäder zu nehmen, das würde mich “schön erden”. Das rief ich mir ins Erinnerung, als ich eine Entschuldigung respektive Begründung mir gegenüber suchte, um mal wieder Geld auszugeben.

Der typische deutsche Sommer hieß auch dieses Jahr für mich dass ich überwiegend Wollsocken trage – immerhin zwar nur ein Paar davon, dennoch… die zarte Bräune aus dem Urlaub ist so gut wie weg und die Aussicht, meine Zehen in Sandalen zu sehen, wird von Tag zu Tag blasser.

Aber überhaupt – ich solle mich ja erden. Ab nach Hause mit dem giftgrünen Zeug, ab ind ie badewanne. Zum Glück tat ich recht wenig vom Badezusatz rein, denn der Duft haute mich schon ziemlich aus den Latschen. Latschenkiefer. Und es soll ja auch wärmen.

Und mein Gott, das tut es!! Leider bekam ich regelrecht Herzrasen – nun bin ich ja jemand, der erst mit kochendem Wasser so recht glücklich wird, was meinem Kreisluaf natürlich gar nicht gut tut. Das Bad regt zusätzlich die Druchblutung und den Kreislauf an, und so taumelte ich bereits dreimal aus der Badewanne, um anschliessend festzustellen,d ass dieser Badezusatz für mich dann doch zu sehr auf dem Kreislauf geht.

Doch der nächste Winter kommt bestimmt – für Fußbäder wird das Zeug einfach genial sein. Wer genauso wie ich immer eiskalte Füße hat, wird hier endlich eine gute Lösung finden. Erfrischend, wärmend, nicht zu ölig und sehr sparsam in der Anwendung.

Derweil wünsche ich mir das Citronenbad von Hauschka und den Sommer herbei!

Vegan, weil ich kann – Brechbohnensuppe

Billig bio ist in der Küche mein Motto – und schnell gehen muss es auch. Dank einer Laktoseintoleranz koche ich häufig vegan, und kann alle beruhigen: Es schmeckt köstlich. Jenseits von fad, jenseits von Soja (was leider eine Umweltschweinerei ist und schlecht verträglich…) bietet die mediterrane und auch ost-europäische Küche eine breite Auswahl an köstlichen Gerichten, die auch noch bekömmlich und “schlank” sind.

Das Geheimnis einer guten Suppe ist Mehlschwitze. Diese dient dazu die Suppe ein wenig anzudicken und zu binden, ohne mit Sahne hantieren zu müssen. Stärke ist die faule Variante, allerdings kommt das in meiner Küche nicht zum Einsatz – da bin ich konservativ.

Diese Suppe ist mild, bekömmlich und auch für Kinder geeignet (denke ich mal so!).
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Auf den Punkt gebracht – Anne-Marie Slaughter antwortet auf 10 Fragen

Via TIME.COM.

EDIT: Hier der Artikel zum Thema von Anne-Marie Slaughter,der kontrovers diskutiert wird. Der häufigste Vorwurf ist, dass Karriere nicht gleich Karriere sei: Weltbeherrschung, nun, das müsste frau ja nicht haben (???!!?! WTF?).
Falsch, sage ich, denn genau darum geht es – wenn selbst privilegierte Frauen mit Geld und Unterstützung sagen: SO läuft es nicht, dann haben wir immer noch ein grundsätzliches Problem.

Auf der anderen Seite beschreibt Slaughter ein Problem, das viele Männer kennen dürften: Ihre Kinder wenden sich ab; man kennt sich ja nicht.
Wodurch dieses Dilemma entstanden ist? Auch heute, in Zeiten der nichtortsgebundenen Dienstleistung denkt man, Arbeit=Anwesenheit in einem Büro. Das ist falsch. Effiziente Tätigkeit findet in meetings nicht statt, dort wird nur besprochen, was eh schon alle wissen. Effizient drei Stunden arbeiten ist das, was viele in ihren 10-12 Stunden “Anwesenheit” nicht schaffen.

Das Problem ist also ein viel tiefer liegendes und grundsätzlicheres – zumindest lassen sich gewisse Dinge auch ohne Geschlechterdiskurs (und Schuldzuweisungen…) lösen.

http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2012/07/why-women-still-can-8217-t-have-it-all/9020/

ESCADA – Especially Escada Delicate Notes

Nicht zu fassen, aber das aus dem Hause P&G (macht auch Pampers und Zahnpasta) stammende Duftwässerchen (wie es wirklich heißt ist mir nicht klar, trotz Pressemappe – heisst es Especially Escada und Delicate Notes ist ein Subtitel oder ist die Linie Especially Escada und der Duft heisst Delicate Notes oder oder oder…) also das Duftwässerchen schafft es, nicht völlig penetrant und abartig zu stinken.

Der Flakon ist herrlich tussig mit güldenem, schweren Verschluss und schwerer, eckiger Flasche mit eingepägtem Logo am Boden. Optisch erinnert es mich an Ralph Lauren Romance.

Der Duft ist defensiv floral und duftet sehr zart und angenehm nach bulgarischer Rose. Echte Abstufungen oder andere Nuancen konnte meine Nase nicht wahrnehmen – ich war aber sehr glücklich, einer Niesattacke oder gar Kopfweh entkommen zu sein. Die Escada Düfte rühmen sich auch eher etwas für “taube” Nasen zu sein!

Über den Duft gibt es in der Pressemappe aber auch rein gar nichts zu lesen – dafür wird das Gesicht der Kampagne, Tittenmonster Bar Refaeli zitiert mit diesem selten dämlichen Spruch:

Der Duft inspiriert mich, verspielte und interessante Dinge zu tun, die ich vorher nie ausprobiert habe.”

Warum ich da ein Rollenspiele beim Sex denken muss, ist auch mir unklar.

Der Duft bekommt dennoch eine Empfehlung: Für die kleine Schwester, für Label-Opfer, aber auch für Liebhaberinnen zarter Rosendüfte, die (noch) nicht auf Nischendüfte anspringen können oder mögen. Auch als poshes Geschenk gut geeignet.

Strassenpreis ab 44 Euro für 30ml Eau de Toilette. Ab sofort erhältlich bei den üblichen Verdächtigen.

Edit: Es soll Birne und Moschus drins ein, und auch Ylang-Ylang.