Vegan, weil ich kann- Risotto verde

Keine Ahnung was mich geritten hat, einen Kürbis zu kaufen – die Saison ist zu Ende und ich zahlte dafür ein Vermögen. Zuhause fiel mir ein, dass ich Kürbissuppe nicht mehr sehen kann. Und überhaupt… hatte ich jede Menge Gemüse klein geschnitten, um mir eine leckere und schnelle Pfanne Zeugs zu kochen. Von Gemüse alleine werde ich aber nicht satt, geschweige denn der Rest der Truppe. Also koche ich neuerdings Risotto. Risotti. Das Geheimnis: Der richtige Reis, eine beschichtete Pfanne mit Deckel, und heißes Wasser. Vegan muss es nicht sein, Butter und Parmesan sind eigentlich partner in crime beim Schlagwort Risotto, aber ich will zeigen, dass es eben auch anders geht.

Arborio Reis (ich nehme den von Riseria Modenese, der Öko-Reis gelingt mir nicht)
Guter Olivenöl (griechischer!)
Heiße Brühe oder heißes Wasser+Brühpulver
Schalotten
Knoblauch
Zucchini (klein gewürfelt)
Zuckerschotenerbsen (oh Gott, wie wird denn das geschrieben?!)
(Brokkoli – nicht dabei, passt aber gut)
Kürbis – kann man auch weglassen!
Weißwein oder Zitrone (Saft und Zeste)

Schalotten, Reis und Zucchini anbraten. Knoblauch rein, mit Wein ablöschen – oder eben nur mit der heißen Brühe. Fünf Minuten kochen, dann das klein geschnittene Gemüse rein schmeißen. Noch mehr heißes Wasser/Brühe drauf, Gemüse rein, Deckel drauf, kochen. Zwischendurch mal rühren und den Reis probieren, eventuell mit mehr Brühe aufgießen.
Am Ende mit Zitrone und Zeste, eventuell etwas Fleur de Sel würzen und kräftig Olivenöl drüber. Umrühren, servieren.

Reste am nächsten Tag anbraten und mit Shoyu/Sojasauce nachwürzen. Mjam.

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Vegan, weil ich kann – Kokos-Linsen-Süßkartoffel Suppe

Achtung: Das Originalrezept findet Ihr bei Carina (kudos!) – mit dem roten Curry auch mehr mein Geschmack, ich habe hier die kinderfreundlichere Version 😉 http://creamsbeautyblog.de/2015/11/ein-pummel-wird-fit-scharfe-rote-linsen-kokos-suppe.html

Zutaten:
Rote Linsen
1xDose Kokosnuss (z.B.Rapunzel)
Schalotten
1-2 Knoblauchzehen
Saft einer Orange und einer Zitrone
frisch geriebener Ingwer
1 große Süßkartoffel
Brühe

Die Schalotten grob schneiden und im Kokosnussfett anbraten. Währenddessen die Süßkartoffel schälen und würfeln.
Alles zusammenwerfen, mit Saft, Brühe und Wasser nach Geschmack strecken, mit dem frisch geriebenen Ingwer abschmecken.

Ca. 30 Minuten köcheln, fertig.

Persönlich mag ich keine groben Stücke in der Suppe, also habe ich es püriert. Läßt sich auch wunderbar einfrieren.

Ach – und aus der Avocado oben im Bild habe ich eine fiese Guacamole gemacht – passt super dazu, davor oder danach.

Mehr zum Thema #frischealltagskueche gibt es hier, bei Mama notes:

#FrischeAlltagsküche :: Regional, Bio und Budget? :: Vegane Linsen-Bolognese

 

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Vegan, weil ich kann – Fenchel-Karotte an Zitronendillsauce

Dieses Rezept klingt grauenvoll, oder? Karotten sind ja schon langweilig, aber Fenchel dazu? Tatsächlich habe ich das auswärts gegessen und meine eigene, vegane und schnellere Version entwickelt und selbstverständlich schon Teddy vorgesetzt.

Gesund und günstig derzeit, dazu lecker, dazu schnell.

Fenchel und Karotten,
Mehl für die Mehlschwitze,
Schalotte oder grüne Zwiebel oder beides,
Olivenöl,
Brühe,
1 Zitrone,
Dill frisch +/ getrocknet

Dazu gibt es Reis oder Getreide wie Couscous oder Bulgur. Oder Kartoffeln.

Karotten in klein Stifte schneiden. Nicht rund! Fenchel ebenfalls in feine Stifte schneiden.
Schalotte anschwitzen, dann Karotten und Fenchel reinschmeissen.
Mit Brühe ablöschen, Dill rein, köcheln.
Mehl sieben und in warmen Wasser auflösen, dann in die Sauce geben, mit Zitronensaft strecken, und zwischendurch probieren, damit es nicht zu sauer wird.

Fertig.

Nicht zu lange kochen! Wer das für zwei Tage kocht, sollte einen Teil rausnehmen und wegstellen, bevor er gar ist, es gart beim aufwärmen dann nach. Bloß nicht zu weich kochen, bäh.

…pimpen kann man das Ganze vielfältig:
Mit Leinenöl direkt auf dem Teller.
Mit Weißwein.
Mit Butter.
Mit Fisch dazu, für Kiddos sogar Fischstäbchen.

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Vegan, weil ich kann – Gemüseallerlei mit Kichererbsen

Ich habe diese Suppe in 4 Variationen gekocht, und es gab sie eine ganze Woche lang hintereinander. Fazit: Sie ist es wert, als Rezept weitergegeben zu werden.

Kichererbsen sind Hülsenfrüchte, die recht wenig Aussage haben – aber voller Eiweiß und sehr gesund.
Dazu kommt getreu dem Motto „Billig Bio“ Gemüse der Saison nach Gusto, und sogar Kartoffeln, wieder Eiweiß, was ich früher gar nicht gemacht hätte. Dabei zeigt die arabische Küche, dass Nudeln mit Reis super sind, oder eben Kichererbsen mit Kartoffeln.

Heute entfällt die Mehlschwitze, denn die Konsistenz wird erreicht, indem man die Kichererbsen und verhasstes Gemüse wie (mein persönlicher Horror:) Karotten vorab kocht und püriert.

1 Glas Kichererbsen (Alnatura)
Brühe/Brühpulver
Gemüse: Zucchini, Brechbohnen, Möhrchen, Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln, Brokkoli…meine Auswahl der Saison: Brechbohnen, Zucchini, Kartoffeln)
2-4 Tomaten
Zitronensaft
Salz
Gewürze: Curry (z.B. Lebensbaum indischeS Curry, Herbaria Good Old Mild Curry)
DER CLOU: gemahlene Vanilleschote (gibt es als Gewürz in der Dose ohne Zucker)

Also – Kichererbsen und ein Teil vom Gemüse, das vielleicht eh weg muss / matschig wird, verkochen, pürieren. Ja nach wieviel Wasser/Brühe man zugibt, kann man die Konsistenz variieren. Nicht zu dick, sonst brennt sie an!

Dann das kleingeschnittene Gemüse reinschmeissen und mitgaren – Brechbohnen brauchen recht lange, dann die Kartoffeln kleingeschnitten, unbedingt die Tomaten. Wer zu viel Zeit hat, kann sie vorher häuten. Die Tomaten geben der Suppe durch die zarte Säure eine schöne Grundfrische.

Mit dem Currygemisch würzen, dazu eine gute Prise Vanille, dann mit Zitronensaft abschmecken.

Da die Suppe ein wenig Fett brauchen kann, sollte man beim Servieren Olivenöl oder ein anderes Öl drüberträufeln.

Variation: Gelbe Erbsen statt Kichererbsen.

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