HERMÈS Twilly d’Hermès – neuer Duft

Ein Eau de Parfum, gerichtet an jungen Frauen, von Christiane Nagel. Mit Ingwer, Tuberose und Sandelholz.

Wäre ich bösartig… den einen der Duft, den anderen die Taschen.

Mich verstört allerdings das Modell, das zwar einen tollen Haarschnitt hat, doch sichtlich sehr jung und sehr dünn ist. Typischerweise sind die 14 und magersüchtig, wie mir ein Photograph einst höhnisch mitteilte. An dieser Stelle erinnere ich an die Chanel Frontfrau bla bla Depp, die mit vierzehn oder sechzehn Jahren sich öffentlich zur Magersucht bekannte und trotzdem statt in einer Klinik weiter auf Partys rumtingelt. Brauchen die das Geld nicht, brauchen die doch die mediale Aufmerksamkeit. Die armen reichen Kinder…
In Frankreich gibt es angeblich ein Gesetz, das die Zusammenarbeit mit zu jungen/dünnen Models verbietet und auch die VOGUE hatte sich mal davon distanziert. Alles bullshit offenbar.

Der Flakon hingegen ist toll und die Duftnoten interessant, ich freue mich den Duft zu testen!

…aber sollte ich??

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HERMÉS Galop d’Hermés ab heute erhältlich

…allerdings nur als Parfum?! im nachfüllbaren Flakon für 50ml jeweils 250 Euro.

Damit ist der Duft etwas exklusiver angedacht und wird entsprechend vermarktet: Im Boutique und ein paar Luxus-Kaufhäusern/Parfümerien.

Ich hoffe ich komme bald mal nach Hamburg! Wenn ich meine Kalorien nicht bei Juwelenshopping verbrate, ist ein Ausflug in die Hermés Boutique sicher. Und die Frage ob ich 150 Euro für Tom Ford Fleur de Chine ausgebe oder 210 für eine sichere Bank namens Rose Ikebana. Oder doch lieber ein neues Tuch?

Wie ich mich kenne, versuche ich vernünftig zu sein und gehe mit leeren Händen und frustriert nach Hause. Der Ehemann rollt jetzt schon mit den Augen…

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Wirklich gut und wirklich teuer

Das sind sie.

Man kann es nicht beschönigen: Ein Bronzer für sechzig Euro? Frau kann einen dunklen, kühlen Puderton nehmen, der tut es vermutlich auch. Leider, leider stimmen hier bei Tom Ford die Textur (sehr fein, matt) und die Farbe (dreckig, aschig, sehr natürlich) und sogar die Verpackung – keinen Cent bereut und seitdem täglich genutzt. Bobbi Brown kann mithalten, ja, aber ist schon als hellster Ton bereits einiges dunkler (ein Vergleich kommt noch!).

Ein Concealer für unglaubliche siebzig Euro? Okay, hier und da auch für 55 Euro, aber trotzdem… Ich dachte, ich falle vom Hocker und mittlerweile weiß ich, warum das trotzdem jeden Cent wert ist. Unglaublich pflegend und natürlich, setzt sich nicht ab und kann auch mal Schatten wegzaubern, aber vor allem sind da 15ml drin, die ich trotz täglicher Benutzung und einer Abfüllung nicht wirklich schwinden sehe.

Dazu zählt auch die Sisley Wimperntusche Ultra Stretch mit satten 10ml, die nicht leer wird, nicht austrocknet und nicht schmiert. Sie kann nicht Kaffee kochen, hat aber meinen bisherigen Favoriten (CLINIQUE High Impact) vom Thron gestoßen. Bei fast fünfzig Euro indiskutabel, wenn die nicht tatsächlich meinen schlappen Wimpern Schwung verleihte und vor allem sich nicht absetzte. Die Menge ist das eine, dass sie nicht eingetrocknet ist und trotzdem keine schmierige Mascara ist, wundert mich sehr. Warum kriegen es andere Hersteller nicht auch hin?!

Der Highlighter von Tromborg hat mich erleuchtet. Er erleuchtet mich vielmehr täglich, wenn sonst morgens nichts mehr hilft und wird bei „alles ist hoffnunglos“-Looks großzügig eingesetzt. Man braucht damit nicht mal einen Spiegel. Ein wenig auf die Wangenknochen, auf die Augen als Lidschatten und im inneren Augenwinkel, auf die Oberlippe, fertig. Wimperntusche und irgendein Lippenstift aufgepinselt, los geht’s. Der Spaß kostet 65 Euro und ist zwar kaum aufzubrauchen, aber erstmal muss man sich überwinden, das Geld hinzublättern, denn die Marke ist nicht etabliert. Eine Freundin monierte zudem die Verpackung. Die ist aber nicht schrabbelig, sondern fest und ordentlich.

Der heilige rote Lippenstift (Scarlet Rouge von Tom Ford) für ebenfalls um die 45 Euro. Die Farbe und die Textur sind perfekt, ich habe den Lippenstift auch schon mal verschenkt. Mehr brauche ich nicht sagen, oder?

Lidschatten für die nächsten zehn Jahre – auch hier ist die Qualität und die Menge ein guter Grund, zuzugreifen, aber über 70 Euro sind eine Ansage. Die ich gerne überhört habe. Tom Ford Quads sind nicht alle perfekt oder supderduper, der hier ist es aber. Wenn die Farben passen und dich ansprechen, greif zu und lass alles andere links und rechts liegen.

GEHÖRT NICHT zu Make-up als Kategorie, aber auch eine idiotische Anschaffung, zumindest preislich betrachtet:
Die Emaille-Armreifen von Hermès. Ich liebe Emaille-Schmuck, und ich liebe Hermès. Und ich liebe dieses orange-rot und exakt diesen Blauton, Kornblume trifft es. Den Preis habe ich verdrängt, dafür hätte es was schönes und vor allem 24karätiges gegeben, aber die zwei sind schon eine Freude: Sie klirren, sind bunt (nicht zu bunt) und ergänzen gut meine nicht wirklich vorhanden Schmuckgarderobe. I love them. Beeindrucken kann ich übrigens damit in meinem Umfeld niemand, denn die wenigsten haben je von Hermés gehört 😛 wer mehr Show-off will, muss schon zu Chanels Modeschmuck greifen. Chanel kennt jeder.

Echte Basics sind es trotzdem, sie bewähren sich langfristig und damit sind sie durch und durch nachhaltig: Qualität, Langfristigkeit, Zeitersparnis, Produktersparnis (für was anderes hat man eh keine Kohle mehr?!) und vor allem, persönliche Freude.

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Dr. Hauschka – bring back Slow Mood!

Ich habe mich an ein so ein typisches Instagram Bild versucht. Flat lay heißt das, und es kommt meinem inneren Monk zu gute, ist aber auch sooo 2014!

Doch viel wichtiger ist, dass ich auf diesem Wege Dr. Hauschka mitteilen möchte, dass ihre neue Foundation super ist, und dass sie bitte, bitte ein paar Dinge aus der Slow Mood Edition nochmal herausbringen. Die Kajalstifte und die Novum Lippenstifte. Und wenn ihr schon dabei seid – das limitierte Rouge aus der CHORUS Kollektion wäre sicherlich ein Bestseller!

Wieder entdeckt habe ich zudem die klassische Mascara, und passend zum Herbstanfang den Lippenstift 04 (rot-braun) wieder aus der Schublade geholt. Verwendet habe ich die neue Foundation in 01, die nahezu unsichtbar ist, und entsprechend minimal deckt. Trotzdem, sie ist aufbaubar, lässt sich gut verteilen, und fühlt sich nicht zugekleistert an.
Dazu (fehlt auf dem Bild…) das Rouge aus der CHORUS LE. Weiterlesen…

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HERMÈS – Le Jardin de Monsieur Li

Zunächst muss ich gestehen, dass ich nicht nur ein großer Fan von Jean-Claude Ellena als Parfumeur bin, sondern auch ein großer Fan der Marke Hermès. Als ich anfing, die Vogue zu lesen und mich für Mode und Kunst zu interessieren, ging ich noch zur Schule.
Die Ästhetik der Produkte, das Konzept der künstlerischen Manufaktur ist zwar bestehen geblieben – Hermès hat sich jedoch gewandelt und ist etwas offensiver in den Markt hineingegangen. Hermès verkauft sich heute wesentlich mehr über die Markenstärke als früher, was man an eine Vielzahl der Produkte sieht.

Heute gibt es Produkte, die man sich „zusammensparen“ kann (ab ca. 150€) und es gibt einen Online-Shop. Die Läden in den Duty-Free Bereichen internationaler Flughäfen sind sicherlich auch gute Umschlagplätze für die Produkte im unteren Preisbereich, die ein guter Standbein der Marke sein dürften.
Bezieht man nun die kaufmännische Komponente ein oder nicht? Spätestens wenn es um die Cash Cow geht, sogenannte Lizenzprodukte, würde ich sagen: Ja. Die Düfte müssen irgendwo auch Geld einbringen, neue Märkte eröffnen, neue Zielgruppen anziehen.

Und um den Duft des Monsiuer Li gebührend zu beschreiben, muss ich zusätzlich zum ersten Duft der Garten-Reihe zurückgehen… Weiterlesen…

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