Dr. Hauschka Reinigungsmilch im Langzeittest

Wenn ich von Langzeittest spreche, dann meine ich damit zwei Jahre. Oder sogar drei. In dieser zeit habe ich diverse Reinigungsprodukte gehabt und habe doch immer wieder die Hauschka Reinigungsmilch nachgekauft.

Dieses Produkt ist recht cremig und fest in der Konsistenz, als auch eher fettig. Ich bekomme davon jedoch absolut keine Pickel, da Kokosöl oder Cetearyl Alcohol bei Hauschka kaum Verwendung finden und zumindest in diesem Produkt nicht drin sind. Dafür ist die Milch aber auch ganz schön teuer!

Die Verpackung trägt sicherlich zum Preis dazu, der Glasflakon mit Pumpspender sieht zwar schön aus, doch bei einer Füllhöhe von 2cm, also gegen Ende des Produktes, kommt nichts mehr raus. Erst das Verdünnen auf die richtige Konsistenz bringt den Rest hervor, und auch dann bleibt noch locker Reinigungsmilch für zwei bis drei Anwendungen in der Flasche über, die man mühsam rauspoppeln kann.

Dr. Hauschka, bitte bessern Sie nach!

Mit stolzen 17 Euro für 145ml ist die Hauschkamilch aber ein echtes Lieblingsprodukt und Luxusprodukt. Der Duft ist mild, cremig-krautig und schon alleine deswegen bevorzuge ich das Produkt. Es reinigt sehr mild, persönlich wasche ich mit einem milden Reinigungsgel aber nach, da mir das sonst zu reichhaltig wird.

Erstaunlicherweise sind manche Produkte für mich ganz selbstverständlich geworden, und ausgerechnet die habe ich so gut wie nie rezensiert. Zumindest nicht wenn sie nicht besonders günstig oder sonst in irgendeiner Hinsicht besonders “besonders” wären ;-)

Fazit: In einem etwa alle zwei Monate stattfindenden Ritual gehe ich also brav zur Apotheke oder ins Reformhaus, kaufe mir die Reinigungsmilch von Dr. Hauschka, schimpfe wie ein Rohrspatz über die Preise und freue mich anschliessend jeden Abend über den weichen Duft und die weiche Pflege.

Category: Gesichtspflege 11 Kommentare »

11 Kommentare to “Dr. Hauschka Reinigungsmilch im Langzeittest”

  1. dottiNo Gravatar

    und wie immer mein kommentar dazu: stell dich mal wieder vor nen chanel counter oder lancome oder so und guck einmal auf die preise für gequirltes erdöl…
    und danach schmückst du die kohle für hauschka wieder fröhlich lächelnd! xxx

  2. andreeaNo Gravatar

    Ich war noch nie Parfümerie Kunde was Pflege betrifft. Wobei, doch – CLARINS und Estée lauder stehen auf meiner Sündenliste. Hmm… stimmt. Ein Cremetiegel bei 50 Euro, dafür bekomme ich meine gesamte Hauschka Serie. So true!

  3. mirNo Gravatar

    Zum Thema “Rest in der Flasche”: Auf den Kopf stellen hilft – funktioniert aber nur, wenn man eine Ecke zum anlehnen der Flasche hat…Aber auch ich finde das etwas nervig…

  4. andreeaNo Gravatar

    Das stimmt @mir aber das zeug ist so dick dass es nicht runterfliesst. Man muss es so oder so verdünnen. EIne Tube aus Platik mit einem Standdeckel wäre sinnvoller aber darauf sind die Herren der Schöpfung die so etwas meist entwerfen leider noch nicht gekommen. Ärgerlich.

  5. signorinaNo Gravatar

    Ich reinige mein Gesicht eigentlich nicht so gerne mit Reinigungsmilch, ich mag dieses eher fettige Gefühl auf der Haut nicht besonders. Die Dr. Hauschka-Reinigungsmilch hatte ich aber mal als Pröbchen und fand sie sehr angenehm. Auch schliesse ich mich Dotti an, Dr. Hauschka-Produtke haben in der Tat ihren Preis, doch sind sie noch immer günstiger als die meisten Parfumerie-Kosmetika!
    Ich benutze zum Abschminken die Microfaser-Eyepads von Jemotion, sie haben eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer, da man sie immer wieder in der Waschmaschine waschen kann.

  6. andreeaNo Gravatar

    @Signorina: Ich mag Microfaser nicht, ich finde es total grob. Ich hatte nämlich so ein Handtuch, das ging gar nicht. Meine Haut hasst Kunstfaser :-(

  7. SandraNo Gravatar

    Ich liebe die Reinigungsmilch auch, aber die Glasflaschen gehen mir gehörig auf die Nerven! Auch auf Reisen total unpraktisch!!!

  8. andreeaNo Gravatar

    Stimmt! @Sandra – und die kleine Probiergrösse reciht für gar nix aus. Da muss der Doc echt mal nachbessern!

  9. Lohas News – Rundschau 09.02.2010 | A-LOHA LOHAS! Blog

    [...] Dr. Hauschka Reinigungsmilch im Langzeittest Wenn ich von Langzeittest spreche, dann meine ich damit zwei Jahre. Oder sogar drei. In dieser zeit habe ich diverse Reinigungsprodukte gehabt und habe doch immer wieder die Hauschka Reinigungsmilch nachgekauft. weiterlesen [...]

  10. hühnerschreckNo Gravatar

    also ich benutze lieber das gel von avène für sehr irritierbare haut. reichhaltige sachen erzeugen bei mir praktisch immer pickel, egal wie kokos- oder cetearyldings-frei.
    das gel (name fällt mir auch wieder ein. … *hüstel* das alter …) reinigt sanft, man braucht nicht unbedingt wasser dazu (nachspülen kann man aber trotzdem), und es kommt außer mit der wasserfesten mascara mit allem super zurecht. und meine gesichtshaut dankt es mir mit wenig unreinheiten :o )

  11. andreeaNo Gravatar

    Ist es ein schäumendes Gel @Hühnerschreck? Oder auch so eine Milch? Ich nehme zum Nachspülen das billige ALVERDE Waschgel. Supermild. Mascara ist allerdings mit Wasser weg (Hauschka) wenn ich aber meine heilige ARMANI nehme klebt sie bestenfalls im (extra in einem dunklen Ton gekauften) Handtuch.


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