Vegan, weil ich kann – Kokos-Linsen-Süßkartoffel Suppe

Achtung: Das Originalrezept findet Ihr bei Carina (kudos!) – mit dem roten Curry auch mehr mein Geschmack, ich habe hier die kinderfreundlichere Version 😉 http://creamsbeautyblog.de/2015/11/ein-pummel-wird-fit-scharfe-rote-linsen-kokos-suppe.html

Zutaten:
Rote Linsen
1xDose Kokosnuss (z.B.Rapunzel)
Schalotten
1-2 Knoblauchzehen
Saft einer Orange und einer Zitrone
frisch geriebener Ingwer
1 große Süßkartoffel
Brühe

Die Schalotten grob schneiden und im Kokosnussfett anbraten. Währenddessen die Süßkartoffel schälen und würfeln.
Alles zusammenwerfen, mit Saft, Brühe und Wasser nach Geschmack strecken, mit dem frisch geriebenen Ingwer abschmecken.

Ca. 30 Minuten köcheln, fertig.

Persönlich mag ich keine groben Stücke in der Suppe, also habe ich es püriert. Läßt sich auch wunderbar einfrieren.

Ach – und aus der Avocado oben im Bild habe ich eine fiese Guacamole gemacht – passt super dazu, davor oder danach.

Mehr zum Thema #frischealltagskueche gibt es hier, bei Mama notes:

#FrischeAlltagsküche :: Regional, Bio und Budget? :: Vegane Linsen-Bolognese

 

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Vegan, weil ich kann: Cremige Thai-Curry Suppe

Ein Rezept, das sehr schnell geht. Wie immer. Und dazu jede Schnupfennase kuriert – auch und gerade für Kinder geeignet!

Gemüse, und davon viel:
Eine Aubergine, klein gewürfelt
Schlaotte/Lauch/Lauchzwiebeln
Karotten in Stiften
Spitzpaprika/Paprika
Erbsenschotten
Zucchini, gewürfelt

Kokosnusspaste von Rapunzel
Brühe/Brühpulver (Erntesegen)

Zum abschmecken:
Currypaste
Ingwer, frisch
Limette/Zitrone

Koriander, frisch

Die Aubergine, alles zwiebelige und die Zucchini mit der Kokospaste anbraten. Warmes Wasser mit Brühe und Currypaste verrühren, reinkippen, restliches Gemüse ebenfalls rein. Ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann Zitronenzeste und -saft rein sowie den feingeriebenen Ingwer. Zum Ende den Koriander, feingehackt.

Die Suppe kann man mit ein paar Reisresten oder aber Wok-Nudeln (von NaturCompagnie) pimpen. Durch die Aubergine wird die ganze Suppe sämig.

Mit der Schärfe bei Kindern ein wenig aufpassen, lieber nur die eigene Portion zusätzlich mit der Currypaste nachschärfen.

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Vegan, weil ich kann – Fenchel-Karotte an Zitronendillsauce

Dieses Rezept klingt grauenvoll, oder? Karotten sind ja schon langweilig, aber Fenchel dazu? Tatsächlich habe ich das auswärts gegessen und meine eigene, vegane und schnellere Version entwickelt und selbstverständlich schon Teddy vorgesetzt.

Gesund und günstig derzeit, dazu lecker, dazu schnell.

Fenchel und Karotten,
Mehl für die Mehlschwitze,
Schalotte oder grüne Zwiebel oder beides,
Olivenöl,
Brühe,
1 Zitrone,
Dill frisch +/ getrocknet

Dazu gibt es Reis oder Getreide wie Couscous oder Bulgur. Oder Kartoffeln.

Karotten in klein Stifte schneiden. Nicht rund! Fenchel ebenfalls in feine Stifte schneiden.
Schalotte anschwitzen, dann Karotten und Fenchel reinschmeissen.
Mit Brühe ablöschen, Dill rein, köcheln.
Mehl sieben und in warmen Wasser auflösen, dann in die Sauce geben, mit Zitronensaft strecken, und zwischendurch probieren, damit es nicht zu sauer wird.

Fertig.

Nicht zu lange kochen! Wer das für zwei Tage kocht, sollte einen Teil rausnehmen und wegstellen, bevor er gar ist, es gart beim aufwärmen dann nach. Bloß nicht zu weich kochen, bäh.

…pimpen kann man das Ganze vielfältig:
Mit Leinenöl direkt auf dem Teller.
Mit Weißwein.
Mit Butter.
Mit Fisch dazu, für Kiddos sogar Fischstäbchen.

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Vegan, weil ich kann: Gemüsesuppe der Saison mit Reis

Sehr gesund und ehrlich gesagt für den Teddybären gekocht, ergo SEHR gesund. Ohne die Reisbeilage allerdings auch etwas, wovon man nicht wirklich satt werden würde… Also, mild gewürzt eignet sich das Essen für Kleinstkinder, ordentlich gewürzt schmeckt es natürlich sexier.

Zucchini (geschält, klein gewürfelt)
Fenchel (komplett,klein gewürfelt)
einige Tomaten (am besten auch geschält)
grüne Zwiebeln (kleingeschnitten)
Karotten (wer zuviel Zeit hat: Stifte, sonst einfach dünne Scheiben)
ein Hauch Knoblauch
Brechbohnen
Brühe (hefefrei von Natursegen)
Olivenöl
Curry (das süße Curry von Sonnentor ist mild und aromatisch)
oder – Curry in einer scharfen Version plus Tellicherry Pfeffer grob gemahlen

Reis (komme mir hier keiner mit Naturreis! Urgs!) – zeitgleich aufsetzen

Fenchel und Zucchini im Olivenöl kräftig anschmoren, dazu Knoblauch und Tomaten. Das Ganze sollte cremig wirken – dann mit Brühe ablöschen bzw soviel reintun, dass die Bohnen, grünen Zwiebeln und Karottenmitgaren können, gerne bei niedriger Hitze und geschlossenem Topf.
Mit dem ausgewählten Curry würzen. Ich würze mit dem milden Curry auch das Essen für Teddy, unter möglichstem Verzicht auf Salz. Unser Essen wird am Tisch nachgewürzt…

Auf dem Teller Reis und Gemüsepampe zusammenschmeißen, mit frischem Olivenöl ertränken (wird schön cremig…) und reinhauen.

P.S. Man kann auch anderes Gemüse nehmen, aber ich rate von Paprika ab, von Hülsenfrüchten, von zu viel Tomaten wegen der Säure. So bleibt das Essen sehr mild, süßlich und sehr gut verträglich (trotz Zwiebeln).

P.P.S Das Rezept ist ein Leserwunsch von „Gata“-Agata@magi-mania.de

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Vegan, weil ich kann: Chinakohl in Kokos

Ich fresse mich gerade durch den Herbst durch. Schminken? Kein Bock – aber ich entdecke meine Geschmacksnerven wieder und hege neuerdings eine Liebe für süße Currys. Was ist bloß passiert? Ich überlege sogar einen Vanille Duft anzuschaffen! Hormone, sage ich Euch.

Heute abend grad‘ gekocht – meinem Ehemann ist davon zwar schlecht geworden, aber ich fand’s geil. Kokosnussmilch ist kein Figurfreund, das sei dazu gesagt. Aber wenn es günstig sein darf und in bester Bioqualität, nix wie ran an die Töpfe! Und schnell geht es natürlich auch. Suppenkasper aufgepasst!

Chinakohl
Kokosnußmilch (z.B. Denree oder Alnatura)
Knoblauch
Curry (z.B. Lebensbaum Indischer Curry, Herbaria Good Old Mild, Sonnentor Curry Süß,… was Ihr mögt, eine Kombi ist auch immer gut)
frischen Ingwer
Reis oder Nudeln dazu

Chinakohl in feinen Streifen schneiden und im festen Kokosmark anbraten. Mit Brühe ablöschen. Ingwer schälen und reiben, dazu geben, dazu den Knoblauch (nicht anbraten, ist zu aggressiv). Insgesamt sollte das ganze eher suppig sein – also mit Brühe oder Wasser strecken.
Dazu Nudeln oder Reis, ich schmeiße gerne alles zusammen.

Warm, sättigend, günstig!

Ich liebe den Herbst und das ganze Gemüse, ob Kürbis oder Kohlrabi und ich freue mich auf Steckrüben! Momentan esse ich sehr erfolgreich kaum tierische Produkte, mag ich nicht, daher diese Überfülle an Rezepten. Und ich habe dauernd Hunger… Hunger!
Was esst Ihr eigentlich gerade?

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Vegan, weil ich kann: Mangold mit Spaghetti

Mangold
Zwiebeln oder Schalotten
Knoblauch
Tomaten (alternativ Tomatenmark o.ä.)
Brühe
Fleur de Sel
Olivenöl

Spaghetti oder Tagliatelle passen gut dazu.

Mangold in feinen Streifen schneiden, auch die Stengel, es sei denn, sie sind holzig. Zwiebeln und Knoblauch würfeln (für ein kinderfreundliches Rezept nur ein bis zwei Schalotten nehmen). Tomaten vierteln.
Alles in einem großen Topf anschwitzen, mit Brühe löschen, anschließend auf unterster Stufe garen.
In der Zwischenzeit die Pasta al dente kochen.
Pasta abgetropft, aber noch nass dazu geben, mit Olivenöl ertränken, ggf. mit Fleur de Sel nachsalzen.

(Keine Mengenangaben bei mir… alles nach Geschmack!)

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Vegan, weil ich kann: Zucchini mit Polenta

Es geistern ja Dinge durch die Blogs… Ketogene Ernährung. WHAT THE FUCK? Essen wie ein Steinzeitmensch, indiziert übrigens bei Epilepsie. Nein danke. Aber auch vegan Ernährung ist das neue „ich bin Vegetarier, ich esse nur Putenfleisch“.

Als Vegetarierin zu Zeiten, wo man dachte, dass Fleischbällchen aus der Suppe herausnehmen ausreicht, muss ich mich selbst über diese vegane Schikigedönse belächeln. Tatsache ist, dass zu viele tierische Bestandteile in der Ernährung ungesund und auch umweltschädlich sind (sagte eine Beautybloggerin, deren Schubläden vor Umweltschweinerei überquellen…). Tatsache ist auch, dass der Mensch ein Aless-Esser ist und zumindest bis zum ausgewachsenen Stadium sich auch so ernähren sollte. Die bleichen Drei-Jährigen auf Öko-Messen, wo ich jahrelang gearbeitet habe, deren Eltern stolz sagten: „Mein Kind ist Vegetarier“ – deren hungrigen und müden Gesichter, immer! immer! haben sich mir ins Gedächtnis eingebrannt. Nein, nicht gut.

Trotzdem – vegane Gerichte sind gesund, preisgünstig gerade in ökologischer Qualität und total lecker. Und wer mag, kann sich meinetwegen ein fabelhaftes Filetsteak dazu braten.

Hier also noch was aus Muttis Küche – und damit meine ich meine Mutter. Danke an meine Eltern für das (ursprünglich nicht vegane) Rezept, hier ist meine Variante.

Zucchini, geschält (ausnahmsweise) und gerieben – ganz wichtig!
Geschälte Tomaten (ein paar, für Faule geht auch Tomatenmark)
Olivenöl
Zwiebeln oder Schalotten
Knoblauch (wenig, auch ausnahmsweise!)
Bohnenkraut
Dill
Salz & Pfeffer
Brühe

Es ist wichtig, die Zucchini zu reiben und vorher dünn zu schälen. Sie werden sonst bitter! Es ist auch genau diese Konsistenz, die neben den Gewürzen den Geschmack der Sauce ausmacht.
Der Vorgang ist denkbar einfach: Alles kleinschneiden, sanft anbraten, die Tomaten dazu geben, mit Brühe ablöschen und bei kleiner Flamme garen. Frischer Dill dazu ist fein, es geht aber auch getrockneter.

Polenta zeitgleich aufsetzen. Sie braucht 20 Minuten zum garen, entgegen dem Rezept von Davert auf deren Polentaverpackung. 100g Mehl sind für 2 kräftige Beilagenportionen ausreichend. Dazu Brühe aufkochen, das Mehl einstreuen und kräftig umrühren. Den Herd runterschalten und die Polenta vor sich hinblubbern lassen. Vorsicht, Polenta ist sehr gefährlich – wird sehr heiß und spritzt! Am besten einen beschichteten Topf verwenden.

Zusammenwerfen, essen, lecker.

P.S. Die vegetarische Variante sieht für die Zucchini Creme noch Saure Sahne oder Schlagsahne vor. Auch lecker!

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Vegan, weil ich kann: Nudelsalat Tricolore

…bin ich die Einzige, die im Sommer zunimmt? Die leckeren Salate zum Grillen, Grillen überhaupt, spät essen und dafür reichlich, und natürlich trinkt man jetzt öfter oder überhaupt ein Radler, Weißwein oder ein Gin Tonic weil man die lauen Sommerabende mit Freunden genießt (es sei denn, man hat ein Baby, dann geht man um neun oder zehn abends schlafen, das sage ich Euch!!).

Nudelsalat ist echt nicht meins – bis ich rausfand, dass kalte Pasta gut schmecken kann. Nicht die deutsche Version allerdings! Dabei liebe ich über alles Remoulade, aber man muss im SOmmer nicht alles in Remoulade ertränken, zumal sich so ein Salat dann auch nicht hält.

Also – meine Version ist einfach, günstig, braucht wie immer gute Zutaten und sehr wenig Zeit.

Pasta: Penne Rigate (ich nehme gerne Piccolini, die „Kinderversion“, weil die schneller kochen)
Zucchini
Schalotten
Tomaten
Weiße Bohnen (aus dem Glas, eine Ökoversion ist mir allerdings nicht bekannt)
Essig (Weißwein, gerne auch schräge Sorten wie Chilli-Limette)
Oregano
Pfeffer
Fleur de Sel

Zucchini evtl. entkernen, in feinen Scheiben schneiden und mit viel Olivenöl scharf anbraten, dann die Schalotten dazu und alles dünsten, während das Nudelwasser kocht. Bohnen abspülen, rein in die Schüssel. Tomaten kleinschneiden.
Alle Zutaten noch warm miteinander vermengen, ziehen lassen – oder auch nicht, schmeckt lauwarm nämlich köstlich!
Eine weiter Zugabe von Olivenöl ist nicht nötig, er reicht das Olivenöl vom Anbraten.
Mit Essig würzen, Salz und Pffefer nach Geschmack.

Die Menge variert – man kann das gut zwei Tage essen, also 500g Pasta sind für 2 Personen und 2 Tage die Maßgabe.
…Zucchini sind gerade auf dem Markt sehr frisch und sehr günstig in bester Bioqualität erhältlich. Wer gelbe Zucchini bekommt, sollte die nehmen, die sind noch süßer und schmackhafter.
..Tricolore natürlich wegen Rot-Grün-Weiß, den Farben Italiens.

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