Der Schweiß ist heiß – climate change leugnen ist sinnlos!

Just hatte ich meine Winterjacke aus der Garderobe gepackt, schon suchte ich meine Sandalen und irgendwelche T-Shirts aus dem Schrank, verzweifelt ob der unbarmherzigen Sonne. Wird nicht lange dauern, haben wir alle gedacht. ODER?

Zwei, drei Tage. Ein, zwei Wochen.

Nun sind locker sechs Wochen vergangen, in dem wir nachts nicht schlafen wegen der Hitze, tagsüber Sonnenbrand bekommen, der Tiefkühler gar nicht genug Eis beherbergen kann und der Wasserverbrauch in die Höhe geschnellt ist.

Was habe ich in dieser Zeit getan? Jedenfalls keine Schminke getragen. Dafür tatsächlich erstmalig in meinem Leben einen Sonnenschutz ÜBER die Tagescreme. Und ständig die Kinder eingecremt. Mich zu hause im kühlen Nordflügel unseres Anwesens versteckt. Endlich die Winterdecke in den Schrank getan – ja, ich bin grundsätzlich etwas mißtrauisch ob so ein Wetter anhält.

Klimawandel ist real.

Derweil empfehle ich einen mattierenden Sonnenschutz: Avène Cleanance 50+ Emulsion. Wasserfest, hypoallergen, nicht komedogen. Ich vertrage den erstaunlich gut, genau wie den regulären Sonnenschutz für trockene Haut, hier gibt es allerdings etwas längere Zeit KEINE Speckschwarte. Den Typ habe ich selbst von einer Leserin bekommen – danke!

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Vorsätze für das neue Jahr

Ich habe auch so gelacht… Vorsätze!!

Nein, im Ernst, es ist ein verrücktes Jahr prognostiziert worden für das Sternzeichen Zwillinge: Sie werden lernen, mit Geld umzugehen. Auch sonst gibt es eine Konstellation wie seit 2006 nicht mehr, die irgendwas ganz dolles macht.

Es ist aber tatsächlich so, dass man keine Vorsätze fassen sollte, sondern konkret planen – die Umsetzung wird dann etwas leichter. Das Leben mit Familie bedeutet in erster Linie, ein Jahr im voraus strukturieren zu müssen und bereit zu sein, wenn die ganze Planung kollabiert. Ich kann das, aber ich kollabiere dann auch gerne mal nervlich wenn die Kinder dank Magen-Darm Viren oder ähnlichem einen Strich durch die Rechnung machen.

Mein Plan ist denkbar einfach: Urlaub. Schreiben. Leben. Arbeiten. In dieser Reihenfolge.

Der letzte Urlaub war schrecklich, ich war schwanger und mir ging es nicht gut.
Das Schreiben geriet ins Stocken, alles Produktive und Kreative wurde unendlich mühsam. Ich erhole mich davon und ich kämpfe mich zurück.
Leben ist wichtig – lachen, weinen, streiten, schreien, spielen.
Arbeiten ist keine Option, sondern gehört dazu, auch wenn ich „Geld ausgeben“ sofort als Job mit Überstunden machen könnte.

Statt Vorsätze sind Prioritäten wichtig. Wissen, wofür die Zeit reif ist, worauf man noch warten muss, wer jetzt Vorfahrt hat.

Dann kommt sowieso alles anders, als man denkt – weshalb man immer entspannt bleiben sollte.

Was ich mir wünsche? Gesundheit.

Was ich mir vornehme? Mich selbst herauszufordern.

Los geht’s.

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Ich habe unrecht – Filetsteak vs vegane Küche

#sustainaBLA mache ich auch, bis zu einem gewissen Grad. Hier http://www.mybeautyblog.de/boulevard-klatsch/nachhaltigkeit-sustainabla/ erhob ich den Besserwisser-Finger und sagte: Nanana. Wer es nicht durchzieht und Avocados isst, statt selbst angebaute Karotten, muss nicht mit vegan ankommen.

Ich habe unrecht.

Neulich gab es bei uns (Gäste gab es auch…) ein ganzes gottverdammtes Filet von einem uruguayischen Rind. Fast zwei Kilogramm feinstes Fleisch, das wir liebevoll zubereiteten und auch würdigten. Ehrlich gesagt war es das erste Mal, dass ich so gute Steaks in privater Runde aß; interessanterweise haben wir es das erste Mal zubereitet. Anyway – mehr sustainaBLA geht nicht. Fleisch aus Uruguay!!

Die Woche darauf kochte ich endlich wieder meine veganen Currys und sinnierte bei einem Löffel höllisch scharfem Bio-Gemüse in Kokos ob der Verzicht auf Fleisch und tierische Produkte nicht doch mehr aufwiegen als die ökologische Sünde der Avocado. Was wir nämlich außer Acht lassen ist die ethische Komponente (das tote Tier schmeckt halt verdammt gut!) und das tun wir ja auch gerne bei anderen Dingen.
Trotzdem, der Vergleich ist sinnfrei. Es ist wie Krankheiten vergleichen – für den Betroffenen ist es immer scheiße!
Für das Bio-Fleisch musste auch ein Tier sterben, ob mit oder ohne Leid, tot ist tot, und es ist nicht einmal notwendig.

Fakt ist, wir leben auf Kosten anderer, das nennt sich Globalisierung und Ungerechtigkeit, und um nachhaltig zu agieren müssen wir in großen Ansätzen als auch auf Makrobene denken. Das können die wenigsten, und noch weniger fangen bei sich an. Daß man nicht hundert Prozent fahren kann, ist klar.

Wer niemals versagt, hat es auch nie ernsthaft probiert.

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Nachhaltigkeit? SustainaBLA

Auf einem Beautyblog über Nachhaltigkeit zu sprechen – naja. Was ist das überhaupt? Die Wissenschaftler sind sich einig: Erhaltung der Ressourcen für nachfolgende Generationen. Und dann kam Trump und kackte auf alles drauf… und keiner hat die Eier, ihm mal einen schicken Steuerhinterziehungsprozeß ans Bein zu pinkeln. Aber wir haben ja auch eigene Probleme.

Deutschland gehört zu den führenden Nationen im Umweltschutzbereich. Doch Nachhaltigkeit ist auch eine kulturelle Dimension. Kultur ist ungleich Konsum, aber seitdem ich mich ständig auf Instagram herum treibe, bin ich fest der Überzeugung, dass wir nichts mehr außer Konsum für die nachfolgenden Generationen bereit halten. Sustainable? SustainBLA!

– DuschSCHAUM in DOSEN. Alle Firmen, alle Blogger, die das beworben haben: SCHÄMT EUCH!

– Vegan. Schick, schicker, Smoothie – Avocados bis zum abwinken, die eine Ökobilanz zur Erschrecken haben. Ersatzprodukte mit nicht zertifiziertem Soja, die dank Landraub schön billig geworden ist. Kühlregale voll mit exotischen, kleinpürierten Obstsorten. Himbeeren und Erdbeeren für das schicke Photo mit der obligatorischen Hafergrütze-Schüssel.

– Bio-Baumwolle und Consciousness Kollektionen bei H&M. Made in Bangladesh unter unhaltbaren Bedingungen, trotzdem, und vor allem, wie kann ein Modehersteller, der Kollektionen kopiert und diese monatlich erneuert, sich überhaupt so erfolgreich greenwashen? Merkt da noch einer was?! Die Käuferinnen bestimmt nicht.

– Vegane Schuhe/Taschen – Geile Idee. Das Erdöl für den Kunstleder kommt ja konfliktfrei aus dem demokratischen, vorbildhaften Saudi Arabien zum Beispiel. Die vollstrecken zwar die Todesstrafe an Kindern, aber hey. Vegane Schuhe. Die Version mit Gummi und Stoff mal ausgenommen.

– Car-Sharing. Das vermaledeite Auto, liebstes Kind der deutschen Nation. Car-Sharing ist eine gute Idee und ein Schritt in die richtige Richtung, aber. ABER. Das ÖPNV auszubauen und meinetwegen staatlich zu fördern für Schülerinnen, für Studentinnen, für Pendler (nicht erst durch die mühsame Steuererklärung!) wäre eher mal was.

– Feministen. Da kommen doch Männer auch von selbst auf die Idee, sich als Feministen zu bezeichnen. Ist das etwa auch nicht richtig?! Kann mann den gar nichts richtig machen, heißt es da zurecht aus vielen Ecken. Kann man, indem man Feminismus versteht und einfach ausübt, statt sich die Flagge an die Tür zu hängen, um anschließend vermeintlich korrekt zu agieren. Denn wer sagt, er sei Feminist, würde aber nur den Besten einstellen – merkste selber, oder? Feminismus ist leider ein bitteres Thema und im Zuge der Möglichkeit einer Gleichberechtigung wäre es hilfreich, zu HELFEN: Das ist kein rhetorischer Gau, sondern eine einfache Forderung: Hilf den Frauen. Ohne rumzutönen. Lass sie zu Wort kommen, buttere sie nicht unter, und stell sie ein, auch wenn sie nicht besser sind.

Nun solle nicht mit Steinen werfen, wer im Glashaus sitzt. Meine eigene Nase fassend, weiß ich, dass Nachhaltigkeit oft nur ein erkauftes gutes Gewissen ist und diese leider ganz schnell dort aufhört, wo das Budget es schon getan hat. Und auch Bequemlichkeit oder der Wunsch nach Luxus stehen dem diametral entgegen, kann man anhand meiner Sammlung Schminksachen sehen. Mehr, mehr, neuer, schöner, größer, besser, das Streben an sich hat uns den Fortschritt gebracht und ist sehr menschlich.
Den Fortschritt sinnvoll und im guten Sinne zu nutzen ist allerdings der wahre Luxus, weil es so verdammt schwer ist. Auf einem MacBook tippend geschrieben ist die Forderung nach „sich einschränken“ natürlich totaler Bullshit, und wird auch gerne von einer Elite so praktiziert. Ich gehöre zu dieser. Ich weiß es aber auch.

Also weniger sutainaBLA und mehr Überlegt-heit, mehr Über-den-eigenen-Tellerrand schauen, mehr fragen und hinterfragen, größer denken. Reflektiert sein können wir ohne Ende, die Bibis dieser Welt werden trotzdem den Teenagern Duschschaum verkaufen, und ich erwarte von den Teenies nicht, daß sie ihre Hormone beisammen nehmen und sagen: Pfui, Bibi, böse böse. Eigentlich erwarte ich es von niemanden, nicht einmal mehr von mir. Überhaupt komme ich mal wieder auf dieses Thema, weil ich einen Text aus den vierziger Jahren über Technikfortschritt gelesen habe. Wir haben seitdem nichts dazu gelernt und es ist traurig, dass die dritte industrielle Revolution, die eine informationstechnologische ist und damit auch ein Höhepunkt der menschlichen Evolution, keinen weiteren gesellschaftlichen Fortschritt gebracht hat.
Da helfen auch keine neuen (leeren) Worthülsen…

Packen wir es an. Wir sind zwar gerade dabei, alles an die Wand zu fahren (dabei mit dem besten Tom Ford Bronzer geschminkt, aber Wand bleibt Wand) dennoch stirbt zuletzt die Hoffnung. Packen wir es an. Ohne Duschschaum.

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The damage so far

…leider schaffe ich es nicht, meine Beautyausbeute der letzten Wochen zu zeigen, daher gibt es jetzt einfach mal eine Liste mit Bewertung.
Online einkaufen ist vielleicht nicht sexy, aber ich komme ja nicht mehr raus und so kann ich mir einiges budgettechnisch schön reden 😉 und erst die Geschenke!

EDWARD BESS Earth Tone Palette.
Es handelt sich dabei um stolze 10g Lidschatten mit Mauve- und Brauntönen. Alles fein schimmernd, sehr gute Qualität und vor allem: Oh mein Gott, die geilsten Farben dieser Welt! Sehr zart, kann aber auch etwas betonter aufgetragen werden, ist das der perfekte Lidschatten um geschminkt aber unbunt auszusehen. Die Farbauswahl dürfte jeder Frau stehen und erinnert sehr an meine geliebte Armani Palette, die es leider nicht mehr gibt. Für knapp 50 Tacken inkl Versand nicht mal überteuert.
Manko: Die Farben sind zusammengepresst, es ist also ein Tiegel, ein riesiger Multi-Lidschatten. Erweist sich in der Praxis trotz minimalem Krümeln als unproblematisch.

SISLEY Pflegeset gegen unreine Haut, was ich unbedingt etwas ausführlicher vorstellen werde. Zusammengefasst mit „leider geil“ und vor allem mit: Wirkung! Reinigung, Serum und Tagescreme (Serie Résines Tropicales) haben meinen gruseligen Akne-Teint beruhigt und abgeheilt, ohne die Haut auszutrocknen, was jenseits von 25 gerne geschieht. Bei Pflege bin ich ja grundsätzlich eher geizig, bei Sisley muss ich allerdings sagen, dass sämtliche Produkte überzeugt haben. Ich muss mich nur überwinden.

– Zwei Pullen Chanel No. 5 – als Eau de Parfum und als Parfum. Es gab Rabatt und über die Auswahl schweige ich still…!

– Den Tom Ford Pinsel. DEN. Den Bronzer Pinsel, den ich zwar toll finde, aber ehrlich nicht verwende! Der ist viel zu groß und taugt höchstens für losen Puder, den ich wiederum selten verwende. Kann man haben, muss man aber nicht.

– Ein Anastasia Augenbrauenstift. Völlig überbewertet, braucht sich sofort auf, das Bürstchen am anderen Ende ist mega kratzig, und auch sonst einfach zu teuer. Sensai/Kanebo bleibt mein Favorit!

Sensai Bronzer auf gut Glück und was soll ich sagen – Volltreffer. Trotz einiger grober Schimmerpartikel ist der Bronzer von der Farbe einfach perfekt für meinen sehr unruhigen, gelblich, braunen und roten Teint und auch gut verträglich. Nicht sexy verpackt, nicht allzu teuer, und jetzt schon ein Alltagsheld.

– Einen MAC Lippenstift! Tipp von einer lieben Leserin und ein Volltreffer: Dubonnet. Ein dunkler Kirschton, sehr winterlich, tolle Konsistenz, und schöne wenn auch nicht so besondere Farbe.

SHISEIDO Rouge Rouge ist einfach toll! Goßartige Textur und schöne Farben. Toffee Apple ist ein züchtiges, liebes Rot und mein Favorit, und ich hoffe sehr die Farbpalette wird erweitert, besonders um die für Shiseido typischen Mauve-Töne. Da könnte ich noch einen netten Rosenholz brauchen.

BOBBI BROWN darf nicht fehlen! Party to Go war ein Geschenk, zähle ich aber mit auf: sehr warme Palette, die man mit dem Espresso-Lidschatten aber in Zaum halten kann, dazu ein Lippenstift-Mini in einem sehr schönen, dunklen Rosenholz. Die Kollektionen haben immer mehr Anlehnungen an Tom Ford (übrigens verlässt Bobbi Brown endgültig die Marke) und haben auch preislich angezogen.

VBxEstéeLauder und mehr muss ich nicht sagen. Es ist ein Geschenk gewesen (bin fast in Ohnmacht gefallen!) und hat neben dem zurecht gehypten Highlighter meine Kollektion um DEN roten Lippenstift ergänzt: CHILEAN SUNSET. Der matte, orangerote Lippenstift der Kollektion wurde weder gehypt noch groß gezeigt, dabei ist das ein total krasses Teil! Die Farbe ist unglaublich und die Textur erst recht. Die Verpackung ist golden und nix klappert, sehr schlank dazu – insgesamt ein perfekter Lippenstift. Mit so einer Farbe auf den Lippen kann Frau die Welt erobern! Auftragen und sich sofort GEIL fühlen.
Sorry, das Zeug ist ausverkauft!

An Neuigkeiten für den Frühling happert es derzeit – der Winter kommt ja erst.

Ich will mich ja auch frisch fühlen und vor allem etwas frischer aussehen, aber momentan ist Hopfen und Malz verloren. Einzige Allzweckwaffe ist mein geliebter Sisley Concealer und der cremige VBxEstéeLauder Highlighter samt Lippenpflege. Die nächste Zeit wird es wohl auch dabei bleiben; aber oh! Wenn erst roter Lippenstift wieder ausgeführt wird!

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Das erste Mal: Das zweite Mal

Zunächst die Zusammenfassung: ich habe es mir etwas anders vorgestellt…!

Wir haben uns für ein zweites Kind entschieden. Völlig unerwartet für unseren Umfeld – meine Mutter ließ fast den Hörer fallen, als ich fröhlich verkündete, dass ich schwanger sei.

Als nächstes erfuhr es Teddy, um möglichst lange Zeit zu haben, sich darauf einzustellen. Schließlich ist es ein großer Einschnitt für ihn, er wird vier sein und ein großer Bruder – eine Änderung, die er versteht, die trotzdem zu verkraften sein wird. Nicht mehr alleiniger Herrscher! Tja.

Eine zweite Schwangerschaft und eine zweite Geburt – der Abstand war jetzt groß genug, um den Scheiß wieder auf sich zu nehmen. Natürlich war das pflegeleichte Kind und eine Partnerschaft auf Augenhöhe in allen Belangen ausschlaggebend, aber das ist die rationale Seite. Zum ersten Mal wollte ich es einfach, weil ich es wollte. Punkt.

Der Plan war parallel meine Dissertation zu Ende zu schreiben bzw. in einer editierbaren Version fertig zu haben; alles vorhanden und vorbereitet. Und dann… Weiterlesen…

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Doing business

Ich muss Euch mal wieder mit einem Schwank aus meinem Leben belästigen, angesichts der mageren Schminkausbeute in letzter Zeit. Zwar gehe ich nicht ohne Gesichtspatte aus dem Haus, das Programm ist jedoch reichlich homogen: Augenbrauenstift, sehr viel Abdeckcreme, Wimperntusche und roter Lippenstift, derzeit am liebsten Chanel Coromandel, ein schöner, warmer Rotton mit Gold, der erbärmlich schlecht auf den Lippen hält. Dazu passend den schönsten Nagellack aller Zeiten, den mir eine Leserin besorgt hat und den ich bereits zur Hochzeit trug – ist auch schon fünf Jahre her?! Meine Güte! Der Lack Chanel Coromandel und der passende Lippenstift. Natürlich alles mit einer Prise Tom Ford, den Bronzer gebe ich nämlich nicht mehr her.

Beim Schreiben hatte ich vor nicht allzu langer Zeit eine Art Zusammenbruch und wollte alles hinschmeißen. Absolut biestig gelaunt und kurz vorm Weinen, rief ich meinen Projektleiter ins Büro (ja, ich ihn!) und sagte: Ich brauche jetzt einen Arschtritt, sonst schmeiße ich.
Er ist ja einiges gewohnt, aber bestimmt nicht sowas und nicht von mir – ein Mensch hinter der ganzen Schminke?! Er atmete tief durch und legte los.

Ich komprimiere es mal in einem Satz. Weiterlesen…

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So ein Pech?

EDIT:

Das Update und das Ende der Geschichte?
Meine Ehemann opferte einen Tag und fuhr nach Hamburg. Im Alsterhaus behandelte man ihn wie einen Idioten und schickte ihn wieder weg. Er atmete tief durch, verlangte die Abteilungsleitung, und bekam das Geld erstattet. Tatsächlich ist der Händler in der Pflicht nach EU Gesetzgebung, und der Hersteller hat immerhin die Kosten für die Überprüfung getragen, ohne Mucks.

Mein Ehemann ist der Meinung, dass Caran d’Ache das hätte mit dem Händler klären können, so als Kundendienst, zumal beide (auch) in Hamburg sitzen.

Und dann kaufte ich doch noch einen Füller… Doch das ist eine andere Geschichte.

Derweil einen großen Dank für den Kundenservice und einen heißen Tipp für alle Lüneburgerinnen:
Der Adendorfer Waschzuber.
Dort kümmerte man sich um mich und dort kann man himmlisch shoppen: Kosmetik, Geschenke, Spielzeug, Süßkram, eine echte Zauberkiste!
Parkplatz ist gegenüber, und einen Füller können die auch einem bestellen; das Stifte/Radiergummi/Anspitzer Sortiment von Caran d‘ Ache habe ich dort auch komplett geshoppt. Was die nämlich noch besser können als Füller? Stifte.

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Ich bekam nach Weihnachten spontan ein Füllfederhalter geschenkt. Der Ehemann schlug übermütig vor, zwischen den Jahren (!!) nach Hamburg zu düsen und ein wenig zu shoppen. Das Modell hatte ich in mühseliger Internet-Recherche bereits eingegrenzt, jetzt hieß es ab zum Fachhändler und ausprobieren. Immerhin sollte ein hoher dreistelliger Betrag über den Tisch gehen, da gucke ich schon ganz genau hin. Meine erste Wahl fiel auf einen „vernünftigen“ Hersteller aus der Schweiz, der lebenslange Garantie auf seine Produkte vergibt, Caran d’Ache. Explizit kein Montblanc. Weiterlesen…

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